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Familienunternehmen: Automobilgruppe Dirkes regelt Nachfolge

Familientradition: Frank Perez Senior (r.) will das Unternehmen an seinen Sohn übergeben.
© Foto: Automobilgruppe Dirkes GmbH

Frank Perez Junior steht bereits in den Startlöchern, um die Verantwortung für das Familienunternehmen von seinem Vater zu übernehmen. Der will sich nicht ganz aus der Branche zurückziehen.

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Die Kölner Automobilgruppe Dirkes stellt die Weichen für den Generationswechsel. "Ich bin in der glücklichen Lage, die verantwortungsvolle Aufgabe der Unternehmensführung an meinen Sohn, Frank Perez Junior, weitergeben zu können", erklärte Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter Frank Perez Senior (61) am Mittwoch in einer Mitteilung. "In einem Familienunternehmen ist es besonders wichtig, sich frühzeitig auf die Zukunft vorzubereiten."

Einen Termin, wann sich Perez Senior aus dem operativen Geschäft zurückziehen wird, nannte das Unternehmen nicht. Als Repräsentant und Berater werde er seinem Sohn weiterhin zur Seite stehen, hieß es. Ebenso wolle er seine Aufgaben als Präsident des Verbandes der Nissan-Händler Deutschland fortführen.

Perez Junior absolvierte nicht nur einer Ausbildung zum Automobilkaufmann, sondern auch den Studiengang "Automotive Management" mit Bachelor-Abschluss bei Prof. Stefan Bratzel sowie den Master-Studiengang "Marktorientierte Unternehmensführung". Nach seinem Einstieg als Vertriebsleiter in das Familienunternehmen 2014 konzentrierte sich der 31-Jährige zunächst auf die Steuerung der Vertriebs- und Marketingprozesse. Er integrierte zusätzliche Abteilungen wie E-Commerce, die sich allein um das Absatzgeschäft im Netz kümmern, und expandierte im einstigen Kerngeschäft des Unternehmens, dem Karosserie- und Lackierbetrieb.

Aufstieg zum größten Fiat-Händler

"Seit seinem Einstieg in das Unternehmen als verantwortlicher Vertriebsleiter für die FCA-Range haben sich die Absatzzahlen der Marken Fiat und Abarth bei steigender Rendite mehr als verdoppelt", so Perez Senior. "Dirkes ist heute größter Fiat- und Abarth-Händler Deutschlands. Auch die Premiummarken Jeep und Alfa Romeo weisen stabile Zahlen auf."

Die Automobilgruppe ist an den Standorten Köln, Bonn, Frechen, Troisdorf, St. Augustin und Kall aktiv. Rund 190 Mitarbeiter betreuen die Marken Fiat, Fiat Professional, Jeep, Alfa Romeo, Abarth, Nissan, Suzuki, Mitsubishi und Citroën. Zum Portfolio gehören zudem Werkstatt, Karosseriewerk, Lackiererei und hauseigener Autoteile-Großhandel. (se)

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