Die 15 weltweit größten Automobilkonzerne haben in den ersten neun Monaten des Jahres rund 49,5 Millionen Fahrzeuge verkauft, 1,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Analyse des Center of Automotive Management (CAM) hervor.
Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Volkswagen aus: Der Konzern verkaufte mit 5,78 Millionen Fahrzeugen 9,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch Mercedes-Benz (minus 7,2 Prozent) und BMW (minus 4,8 Prozent) verloren überdurchschnittlich. Hauptgrund ist die schwache Nachfrage auf dem chinesischen Markt.
Toyota weiter an der Spitze
Weltgrößter Autohersteller bleibt Toyota mit 8,05 Millionen Fahrzeugen (minus 2,7 Prozent) vor Volkswagen und Hyundai (5,37 Millionen Einheiten) minus 2,1 Prozent). Zulegen konnten unter anderem die chinesischen Hersteller SAIC (plus 12,7 Prozent) und Chery (plus 9,9 Prozent).
Auch die regionalen Märkte entwickeln sich unterschiedlich. Während die Neuwagenverkäufe in Europa um 6,3 Prozent und in Indien um 22,7 Prozent stiegen, schrumpfte der chinesische Markt um 21,7 Prozent. In den USA betrug der Rückgang 2,2 Prozent.