IT und künstliche Intelligenz: Handel am Kipp-Punkt
KI verändert das Autohaus, aber anders als gedacht. Die Studie TÜV NORD INSIGHT 2026 zeigt: Kunden erwarten digitale Abläufe, während viele Händler noch an alten Systemen hängen. Wer digitale Stärke mit stationärer Präsenz verbindet, hat die größten Chancen.
Wer den KI-Hype verfolgt, könnte glauben, die Technologie stehe kurz davor, den Autohausbetrieb autonom zu steuern. Die Realität ist nüchterner, wie die groß angelegte Umfrage unter Autohändlern und Autokäufern im Rahmen der TÜV NORD INSIGHT Studie 2026 zeigt. "KI ist im Autohaus heute Assistenztechnologie, kein Autopilot", sagt Studien-Autor Dr. Steven Zielke, CEO von mobilApp. Aktuelle Systeme übernehmen keine kompletten Prozesse, sondern unterstützen dort, wo bisher zeitintensive Routinen lagen. Daran wird sich so schnell wenig ändern, denn trotz technischer Fortschritte bremsen im Autohandel vor allem strukturelle Hürden den Hochlauf.
Eine IT-Landschaft voller Inseln
Der Engpass liegt dabei weniger in der KI selbst, sondern in der fehlenden Durchgängigkeit der Daten: Ohne Zugriff auf Auftragsstatus, Werkstattauslastung, Zeitbedarfe oder Fahrzeughistorien kann keine KI verlässlich…
Mehr Infos finden Sie hier!