Der südkoreanische Autobauer Hyundai erwartet keinen Absatzsprung in Deutschland durch die Partnerrolle bei der Fußball-WM. "Wer sagt, die WM verkaufe Autos, hat die Kalkulation falsch angestellt", sagte der Geschäftsführer der Hyundai Motor Deutschland GmbH, Karl-Heinz Engels. Große Bedeutung habe das Ereignis aber, um die Bekanntheit der Marke zu steigern. Angestrebt seien rund 55.000 Neuzulassungen 2006. Im vergangenen Jahr hatte Hyundai hier zu Lande mit 53.000 Autos 6.000 mehr als 2004 verkauft. Per April wurden in Deutschland 17.373 Hyundai-Pkw neu zugelassen, 2,9 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Als offizieller Autopartner der Weltmeisterschaft wird Hyundai mit rund 1.000 Fahrzeugen während des Turniers im Einsatz sein. Über die Lizenzzahlungen des koreanischen Mutterkonzerns hinaus engagiert sich Hyundai Deutschland erheblich. Für Marketingaktivitäten rund um die WM wird zusätzlich ein zweistelliger Millionenbetrag investiert. (dpa)
Hyundai: Kein Absatzsprung trotz WM-Sponsoring
Deutscher Importeur rechnet aber mit gutem Werbeffekt