KI-Lösung "Carl": Wenn das Telefon zum Nadelöhr wird
Hohe Anrufvolumina und Personalmangel bringen viele Autohäuser im Kundenservice an ihre Grenzen. Wie der KI-Assistent "Carl" von GetCarl die Erreichbarkeit verbessern und Service-Teams entlasten soll, zeigt das Beispiel des Autohauses Günther & Schmitt.
Werkstatttermin, Reifenwechsel oder Reparaturstatus: Für viele Kunden beginnt der Kontakt zum Autohaus noch immer mit einem Anruf. Doch genau hier geraten zahlreiche Betriebe an ihre Grenzen. Das Autohaus Günther & Schmitt hat sich deshalb für den KI-Assistenten "GetCarl" entschieden. Das Fazit: Wenn die Prozesse stimmen, hilft die KI ungemein.
Wer mit Geschäftsführer Michael Günther spricht, merkt schnell: Hier sitzt ein Pragmatiker. Das Autohaus wurde 1964 als Familienbetrieb gegründet. Aus einer Tankstelle entwickelte sich ein Opel-Autohaus, und vor rund 20 Jahren kam der zweite Standort hinzu. Heute beschäftigt das Unternehmen 62 Mitarbeiter an den Standorten Flörsheim und Raunheim, betreibt Karosserie- und Lackarbeiten, vermietet rund 100 Fahrzeuge und lebt vor allem vom Servicegeschäft.
Die Geschichte des Unternehmens ist eng mit dem Standort rund um das Opel-Werk verbunden. Über viele Jahre spielte das Großkundengeschäft eine wichtige Rolle. Zeitweise wurden täglich bis zu 50 Leasingfahrzeuge ausgeliefert oder zurückgenommen. Das Autohaus war immer dann besonders erfolgreich, wenn es flexibel auf Veränderungen reagierte.
Genau diese Fähigkeit ist nun erneut gefragt. Denn die größte Herausforderung kommt heute nicht aus dem Fahrzeugmarkt, sondern aus dem Kundenkontakt. Das eigentliche Problem beginnt nicht in der Werkstatt. Es beginnt am Telefon. "Wie kriege ich dieses Chaos an der Telefonzentrale einigermaßen geregelt?", beschreibt Günther die Ausgangslage aufgrund von personellen Engpässen. ...
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