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Korea-Konflikt: GM schmiedet Notfallpläne

05.04.2013 09:50 Uhr
Akerson: "Wenn etwas in Korea passiert, wird es die gesamte Branche treffen."
© Foto: Imago/Imagebroker

Falls die Spannungen in Korea länger anhalten sollten, erwägt der US-Konzern eine Verlagerung von Teilen der Produktion. Externe Berater sollen helfen, Mitarbeiter und Vermögenswerte zu schützen.

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Die Spannungen in Korea machen auch den Firmen vor Ort Sorgen. "Wir erstellen soweit wie möglich Notfallpläne, um die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu garantieren", sagte General Motors-Chef Daniel Akerson am Donnerstag dem US-Sender CNBC. Es sei aber schwierig, die Produktion von jetzt auf gleich zu verlagern.

Die Opel-Mutter GM betreibt fünf Fabriken in Südkorea. Jährlich gehen rund 1,3 Millionen der dort hergestellten Fahrzeuge in den Export – auch nach Deutschland. Beispielsweise wird der neue kleine Geländewagen Opel Mokka in Südkorea gefertigt. "Alles, was in Korea vor sich geht, ist wichtig für unsere weltweite Produktion", sagte Akerson.

GM habe wegen der Lage externe Berater engagiert. "Wir versuchen abzuschätzen was passieren könnte." Das sei jedoch genauso schwierig, wie die Ergebnisse im Baseball vorherzusagen. "Ich denke, nicht einmal Politiker in Washington wissen das."

Laut Akerson erwägt GM eine Verlagerung von Teilen der Produktion, falls die Spannungen länger anhalten sollten. Man müsse darüber nachdenken, wo Zulieferungen sichergestellt und Mitarbeiter sowie Vermögenswerte geschützt seien. "Das ist eine Sorge, die jeden umtreibt", sagte Akerson. "Wenn etwas in Korea passiert, wird es die gesamte Branche treffen und nicht nur General Motors." (dpa)

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KOMMENTARE

Frielinghaus

04.04.2013 - 19:58 Uhr

Seit wann macht GM sich Sorgen um die Mitarbeiter ?


Autofreund

04.04.2013 - 22:06 Uhr

Diese Entscheidung zu Masarati zu gehen ist doch nachvollziehbar. (...). Masarati macht positiv auf sich aufmerksam und das erscheint sehr symphatisch. Masarati kann auf eine lange Historie im Flottenbereich - aufgrund der Zugehörigkeit im Fiat Konzern zurückgreifen. Hier sind Synergieeffekte zu erwarten.


Michael Kühn

05.04.2013 - 11:10 Uhr

@ Frielinghaus; sicher meinte Mr. Akerson eher die Wertschöpfung der Mitarbeiter. Wie will er denn für die Sicherheit der Mitarbeiter Sorge tragen, etwa durch von GM angeheuerte Legionäre? Wohin will er in Südkorea verlagern? Was bedeutet, Auslagern in andere Länder u. die betreffenden Mitarbeiter in Südkorea verlieren ihren Job; Nordkorea hängt sich sehr weit aus dem Fenster und alleine wegen der Glaubwürdigkeit der Bevölkerung gegenüber, rechne ich eher mit einer Eskalation. Ich vermisse hierbei aus Russland und China einen erhöhten politischen Druck auf Nordkorea. Es stimmt mich schon sehr nachdenklich, dass der 1. Krieg damals eine Art Stellvertreterkrieg zwischen USA und China war und heute seitens China so gar nichts kommt.


Michael Kühn

05.04.2013 - 11:30 Uhr

...und schon wieder jemand der den Schlag der Uhr nicht sieht/hört.Firmenzulassungen sind rückläufig und Besserung nur begrenzt in Sicht.Man darf hier keinesfalls verkennen, dass bereits ein 7-er BMW oder eine S-Klasse usw. im allgemeinen Außendienst eher schädlich ist. Maserati hat einen speziellen Ruf seit vielen Jahren gepflegt und will nun auch auf "Masse" gehen? (Flottengeschäft benötigt nicht nur einzelne Vorstandfzg.)Genauso wenig kann ich mir heute z.B. Opel im "Premiumsegment" vorstellen.Aber bitte sehr, wenn Maserati über genügend Geld u. Zeit u. Ausdauer verfügt...


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