Noch ein letztes Elektroauto und dann ist Schluss: Nach 24 Jahren Autoproduktion rollt heute der letzte ID.3 im Dresdner VW-Werk vom Band. Er wurde von allen Beschäftigten signiert und soll als Ausstellungs- und Erinnerungsstück bleiben, wie Volkswagen Sachsen mitteilte. Ab Januar 2026 soll die Gläserne Manufaktur dann umgebaut werden, als Auslieferungsstandort aber erhalten bleiben.
Umbau zum Innovationscampus
Geplant ist ein Innovationszentrum für zentrale Technologiefelder, darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design. Die Technische Universität (TU) Dresden will künftig fast die Hälfte der Flächen im Werk nutzen. Die 230 Beschäftigten sollen ihren Arbeitsplatz vorerst behalten.
Die Gläserne Manufaktur wurde 2001 mit dem VW-Oberklasse-Modells Phaeton eröffnet, 2016 endete die Produktion. 2017 habe das Werk mit dem Produktionsstart des e-Golfs als erster VW-Standort vollständig auf Elektromobilität umgestellt. Seit 2021 wurde nur noch der ID.3 hergestellt.
Über die Jahre seien im Dresdner Werk mehr als 165.500 Fahrzeuge produziert worden. Eröffnet wurde die Gläserne Manufaktur 2001 mit der Produktion des VW-Oberklasse-Modells Phaeton, die 2016 endete. Mit dem Produktionsstart des e-Golfs im Jahr 2017 habe Dresden als erster VW-Standort vollständig auf Elektromobilität umgestellt. Seit 2021 wurde nur noch der ID.3 hergestellt.
Udo Lindenberg unter prominenten Käufern
Auch die Prominenz sei in den vergangenen Jahren nach Dresden gekommen: Neben Udo Lindenberg holten auch Wolfgang Stumph und Axel Schulz einen VW Phaeton in der Gläsernen Manufaktur ab. Der Papst sei 2006 ebenfalls einen in Dresden hergestellten Phaeton gefahren. 2023 seien zwei ID.3 an den Vatikan übergeben worden, hieß es.