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Skoda-Neubau in Dessau: Autohaus Schandert auf Wachstumskurs

Autohaus-Chef Jochen Schandert hat drei Millionen Euro in den neuen Skoda-Betrieb investiert.
© Foto: Detlef Dähne/Autohaus Schandert

Seit fast zehn Jahren ist der Skoda-Händler in Dessau/Roßlau vertreten. Jetzt startet er einen neuen Betrieb, der nicht nur der eigenen Expansion Rechnung trägt.


Datum:
24.06.2016
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Das Autohaus Schandert hat sich in Dessau mit seiner Stammmarke Skoda vergrößert. "Wir haben in der Mannheimer Straße neu gebaut, da das alte Autohaus einfach zu klein wurde. Da kam die Idee neu zu investieren, weil bei Skoda gerade auch die CI-Umgestaltung das Thema war", sagte Geschäftsführer Jochen Schandert gegenüber AUTOHAUS. Zudem könne das Unternehmen jetzt den alten Betrieb für das Fabrikat Seat nutzen.

Schandert verwies auch auf die kontinuierlich wachsende Modellpalette bei Skoda: "Da müssen wir dran bleiben, und der neue Kodiaq wird ja ziemlich groß." Das Unternehmen wolle vor allem den SUV-Boom in Dessau mitnehmen. Mittelfristig plant der Autohaus-Chef mit dem Verkauf von jeweils 400 Neu- und 400 Gebrauchtwagen. "Großes Potenzial hat Dessau vor allem im Gewerbekundenbereich, deshalb haben wir uns hier seit 1. Januar zum Großkundenleistungszentrum qualifiziert."

Nach den Angaben wurde das neue Skoda-Autohaus mit einer Gesamtfläche von 2.100 Quadratemetern in neun Monaten fertiggestellt. Als Generalunternehmer fungierte Borgers Industriebau Ost (Potsdam). Der Ausstellungsraum misst 600 Quadratmeter – ebenso die Werkstatt, die sieben Arbeitsplätze, zwei Dialogaannahmen und einen seperaten Raum für Fahrzeugtechnik und Diagnose bietet.

Zehn neue Arbeitsplätze

Im Zuge des Neubaus wurden laut Schandert zehn neue Stellen geschaffen, insgesamt sind am Standort 40 Mitarbeiter tätig. Das Investitionsvolumen betrug drei Millionen Euro. Schandert: "Nach den Erfahrungen des Eröffnungswochenendes kann ich sagen, dass die Kunden den Neubau sehr gut annehmen." Rund 5.000 Besucher seien vor Ort gewesen. Zu den Ehrengästen zählte unter anderem Skoda Deutschland-Geschäftsführerin Imelda Labbé.

Das Autohaus Schandert hat seine Zentrale in der Lutherstadt Wittenberg. Dort begann auch die Firmengeschichte 1990 mit einer kleinen Kfz-Werkstatt. Bereits ein Jahr später wurde der Händlervertrag mit Skoda unterzeichnet. In den folgenden Jahren kamen mit Bitterfeld/Wolfen (2005), Dessau/Roßlau (2007) und Köthen (2014) weitere Standorte und mit Seat und Fiat weitere Marken hinzu.

Am Stammsitz in Wittenberg betreibt Schandert außerdem unter eigener Marke einen 3.500 Quadratmeter großen Gebrauchtwagenplatz mit Fahrzeugaufbereitung. Ein Unternehmensteil ist auf Unfallschadenabwicklung spezialisiert. Insgesamt hat das Unternehmen rund 120 Mitarbeiter. (rp)


Skoda-Autohaus Schandert in Dessau

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