Die Vereinigung der US-amerikanischen Autohändler NADA hat einen neuen Spitzenmann. Das Vorstandsgremium habe Peter K. Welch am 8. Januar einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt, teilte der Verband auf seiner Website mit. Welch werde am 1. Februar 2013 offiziell in sein neues Amt bestellt, hieß es. Nach dem Abgang des langjährigen Präsidenten Phillip Brady im August 2012 hatte Joseph Cowden interimsweise die Position bekleidet.
Der 59-Jährige Welch stammt aus der Autostadt Detroit, ist aber seit Jahren in Kalifornien als Branchenanwalt tätig. Seit 2013 leitete er dort die Vereinigung der Neuwagenhändler CNCDA – der größten Organisation ihrer Art in den USA.
Der NADA-Vorsitzende Bill Underriner zeigte sich mit der Wahl zufrieden: "Welch ist ein anerkannter 'Car Guy'." Als CNCDA-Chef habe er einige der schwierigsten Gesetzes- und Regulierungsfragen in der Autobranche erfolgreich bearbeitet. Welch kündigte an, die "Ärmel hochzukrempeln" und die Tradition der starken NADA-Führungspersönlichkeiten fortzusetzen.
Der Verband wurde 1917 gegründet. Heute vertritt er fast 16.000 Auto- und Lkw-Händler mit 32.500 Standorten. Wie in den vergangenen Jahren auch wird AUTOHAUS vom NADA-Kongress 2013 (9. bis zum 11. Februar) in Orlando berichten. (rp)