"European Automotive Retailer Satisfaction": Wettbewerbsfaktor Zufriedenheit
Die EARS-Studie 2026 zeigt: Händlerzufriedenheit wird in Europa zum strategischen Gradmesser. Toyota verteidigt die Spitzenposition, doch der Druck auf die Hersteller nimmt weiter zu.
Der europäische Automobilhandel steht vor einer Neujustierung seiner Kräfteverhältnisse. Was lange als operative Kennzahl galt, entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Gradmesser: die Zufriedenheit der Händler mit ihren Herstellern. Das zeigt die aktuelle Ausgabe der Studie "European Automotive Retailer Satisfaction" (EARS) des Forschungsinstituts Quintegia, die jüngst auf dem "Automotive Dealer Day 2026" in Verona vorgestellt wurde. Die Untersuchung wertet mehr als 4.500 Rückmeldungen aus fünf großen Märkten aus - Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich - und vergleicht 22 Marken entlang zentraler Leistungsdimensionen.
Im Gesamtranking setzte sich Toyota erneut an die Spitze und verteidigte damit seine führende Position. Mit einem Wert von 3,99 Punkten liegt die Marke knapp vor Dacia (3,97) und BMW (3,93), gefolgt von Mercedes-Benz und Renault…
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