BMW hat wenige Tage nach Bekanntgabe einer Gewinnwarnung den Neubau seiner Nürnberger Niederlassung gestoppt. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwoch) unter Berufung auf einen Konzernsprecher berichtete, sind "makroökonomische Bedenken" der Grund. Auch der deutsche Markt müsse einen Beitrag dazu leisten, dass die konzernweiten Ziele erreicht würden, hieß es seitens des Unternehmens. Arbeitsplätze seien von dem Stopp nicht bedroht. Der erste Spatenstich für das 42,5 Millionen Euro teure und 45.000 Quadratmeter große Gebäude erfolgte bereits im April. Nach der aktuellen Entscheidung soll das Areal verkauft werden. Grund für den Neubau des Gebäudekomplexes waren laut Hersteller Effizienzgründe als Ersatz für den bestehenden Betrieb in Nürnberg. Nun sei es insbesondere eine "logistische Herausforderung" die Kundenversorgung weiter zu gewährleisten, so der Sprecher. (tk)
BMW: Neue Nürnberger Filiale fällt Sparkurs zum Opfer
Der blau-weiße Autobauer hat wenige Tage nach seiner Gewinnwarnung den Neubau seiner Nürnberger Niederlassung gestoppt. Auch der deutsche Markt müsse einen Beitrag zum Erreichen der Konzernziele leisten, erklärte ein Konzernsprecher.