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CO2-Ausstoß: BMW knüpft Vorstandsgehälter an Klimaziele

BMW will die Vergütung der Vorstandsgehälter an den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge koppeln.
© Foto: Stephen Finn/stock.adobe.com

Einen SUV fahren - Das will BMW den Autokäufern jetzt auch in puncto Klimaschutz bald guten Gewissens ermöglichen. In den nächsten zehn Jahren will Konzernchef Zipse die CO2-Emmissionen um ein Drittel senken. Wenn's nicht klappt, bekommen die Manager weniger Geld.


Datum:
27.07.2020
2 Kommentare

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Der Autobauer BMW will seinen CO2-Fußabdruck in den kommenden zehn Jahr um ein Drittel senken. Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Montag in München, das sei nicht bloß ein unverbindliches Ziel: "Wir werden Jahr für Jahr über unsere Fortschritte berichten und uns an diesen Zielen messen lassen. Das wird auch in die Vergütung von Vorstand und Top-Management einfließen."

Der Klima- und Umweltschutz werde zu einem zentralen Baustein der Unternehmensstrategie. Denn Autos mit Premium-Anspruch müssten heute auch nachhaltig sein: "Der Kampf gegen den Klimawandel und unser Umgang mit Ressourcen entscheiden über die Zukunft unserer Gesellschaft - und damit auch der BMW Group", erklärte Zipse. Deswegen "rücken diese Themen ins Zentrum unserer künftigen Ausrichtung".

Heute stoße ein durchschnittlicher BMW über den gesamten Lebenszyklus - von der Lieferkette über die Produktion bis zum Ende der Fahrzeugnutzung - etwa 52 Tonnen CO2 aus. Im Laufe der nächsten zehn Jahre wolle BMW den Ausstoß um mindestens ein Drittel auf 33 Tonnen pro Fahrzeug senken. Dabei rechnet BMW auch die CO2-Emissionen bei der Herstellung des Stroms oder Kraftstoffs mit, ebenso wie die enormen CO2-Emissionen bei der Herstellung der Batterien.

Gut 40 Millionen Tonnen weniger CO2

Bei jährlich 2,5 Millionen Autos bedeuten die neuen BMW-Ziele gut 40 Millionen Tonnen weniger CO2. "Diese neue Ausrichtung wird in allen Ressorts verankert - von Verwaltung und Einkauf über Entwicklung und Produktion bis hin zum Vertrieb", sagte Zipse.

Einen großen Teil sollen die 12.000 Zuliefererfirmen von BMW beitragen. Auch sie müssen CO2-Vorgaben erfüllen. Die neuen Batteriezellen etwa dürften nur noch mit Grünstrom gefertigt werden. "Unser Anspruch ist es, die nachhaltigste Lieferkette der gesamten Branche sicherzustellen", sagte Zipse.

Ein weiterer großer Hebel sei die eigene Produktion. Die BMW-Werke setzten ab diesem Jahr nur noch Grünstrom ein. Digitale Datenanalyse minimiere den Ausschuss im Karosseriebau. Bei den Hochvoltspeichern strebe BMW ein fast vollständiges Recycling an.

Auf der Straße soll der CO2-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent je gefahrenem Kilometer reduziert werden. Zentraler Hebel dafür sind die Elektroautos. 2023 will der BMW-Chef 25 elektrifizierte Modelle auf der Straße haben - die Hälfte davon vollelektrisch. 2030 sollen bereits sieben Millionen elektrifizierte Fahrzeuge des Konzerns unterwegs sein. (dpa)

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KOMMENTARE


Henry

27.07.2020 - 20:59 Uhr

Wer legt so etwas fest? Die Aktionäre doch wohl eher nicht. Der gesteigerte Tanz ums goldene Klima-Kalb. Das „Abgasnormen- Topping“ , einst von einigen Herstellern wie DaimlerBenz in den frühen Zweitausendern eifrig befeuert um neue Autos in den Markt zu bringen, scheint nicht mehr fortsetzbar, jetzt bläst man, unterstützt von Proselyten jeglicher Couleur (wo soll‘s eigentlich gesellschaftlich hin?) zum Angriff auf.., ja auf was?, auf alles ! Was kommt nach Waldsterben, Ozonloch, Rinderwahnsinn, untergehenden Eilanden, Corona nebst weiteren dubiösen Viren (gibt es die denn überhaupt?) und CO2 Apokalypse wohl noch auf uns zu ? Egal, es kommt auf jeden Fall. Mit mehr Regulierungen und Verboten, mehr Staat, mehr Steuern, mehr Hysterie und natürlich noch mehr Aktionismus.


Rudolf Irgmaier

27.07.2020 - 21:09 Uhr

Etwas zu spät, ich fahre seit Jahren BMW,nie wieder.


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