Mit dem B-Segment-SUV 4 erweitert die chinesische Automarke Omoda im kommenden Jahr ihr Modellangebot nach unten. Auf dem Pariser Autosalon feiert das bereits 2025 in China vorgestellte SUV seine Europapremiere. Entwickelt wurde der kompakte Crossover maßgeblich im europäischen Entwicklungszentrum des Mutterkonzerns Chery in Raunheim bei Frankfurt.
Der 4,42 Meter lange Omoda 4 setzt auf ein kantiges Design mit scharfen Charakterlinien und eckigen Radhäusern. Die Front prägen eine große Luftöffnung und eine auffällige LED-Lichtsignatur. Am Heck setzen blitzförmige Rückleuchten einen Akzent. Bei 1,87 Metern Breite und 2,63 Metern Radstand verspricht der Fünftürer großzügige Platzverhältnisse. Der 400 Liter fassende Kofferraum lässt sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen klassisch erweitern.
Omoda 9
Das aufgeräumte Cockpit prägen Displays. Der Screen hinterm Lenkrad misst 8,9 Zoll, der Touchscreen zentral im Armaturenbrett 13,2 Zoll. Ungewöhnlich ist ein unter einer roten Klappe verborgener Startknopf in der Mittelkonsole, der an den Auslöser einer Raketenabschussvorrichtung erinnert.
Für den Antrieb sorgt ein Hybridsystem, das einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit 105 kW / 143 PS und einen 150 kW / 204 PS starken Elektromotor kombiniert. Die Systemleistung beträgt 165 kW / 224 PS, das maximale Drehmoment 295 Nm. Zur Technik gehören außerdem ein einstufiges Hybridgetriebe und eine 1,8 kWh große Batterie. Angaben zu Verbrauch und Fahrleistungen sowie zu Preisen, die in Deutschland bei rund 25.000 Euro starten dürften, stehen noch aus.
Neben dem neuen Omoda 4 zeigen die Chinesen in Paris außerdem eine überarbeitete Version des größeren Omoda 5. Das auf 4,54 Meter gewachsene SUV erhält unter anderem eine neu gestaltete Front, ein modernisiertes Cockpit mit 15,6-Zoll-Touchscreen sowie das gleiche 165 kW / 224 PS starke Hybridsystem.