Neben dem laufenden Abbau von 4.000 Arbeitsplätzen in Frankreich streicht Renault 2.000 Verwaltungsstellen in Europa. Davon entfallen 1.100 auf Standorte außerhalb Frankreichs. Das werde weitgehend ohne Entlassungen geschehen, sagte eine Renault-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur dpa am Donnerstag in Paris. Der Stellenabbau solle zum Großteil im ersten Halbjahr 2009 erfolgen und Ende 2009 abgeschlossen sein. Eine Aufschlüsselung auf einzelne Staaten gebe es nicht. Konzernchef Carlos Ghosn hatte die Stellenkürzungen im Juli angekündigt und mit einer weltweiten Krise der Automärkte begründet. Der französische Autokonzern erwartet für 2009 den Absatz von drei Millionen Fahrzeugen; geplant waren ursprünglich 3,3 Millionen. Die Gewerkschaften rechnen vor, dass einschließlich der abhängigen Arbeitsplätze bei den Zulieferern mehr als 8.000 Stellen alleine in Frankreich wegfielen. Binnen drei Jahren hätten bereits 10.000 Renault-Beschäftigte ihre Arbeit verloren. (dpa)
Stellenkürzungen: Renault setzt erneut Rotstift an
Dem radikalen Sparkurs des französischen Autobauers fallen weitere 2.000 Verwaltungsjobs in Europa zum Opfer. Der Abbau soll weitgehend ohne Entlassungen erfolgen und Ende 2009 abgeschlossen sein.