Teilmärkte: Flottenmarkt dreht im Mai ins Minus

12.06.2012 13:28 Uhr
Die Neuzulassungen im relevanten Flottenmarkt erstmals wieder rückläufig.
© Foto: Imago/Steinach

Die Flottenzulassungen waren erstmals wieder rückläufig - nach 26 Monaten ununterbrochenem Wachstum. Fahrzeugbauer und -handel brachten hingegen mehr Autos selbst auf die Straße.

Im Mai ist der relevante Flottenmarkt nach 26 Monaten ununterbrochenem Wachstum erstmals geschrumpft. Wie aus den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg hervorgeht, sank die Zahl der Neuzulassungen in diesem Marktsegment gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,1 Prozent auf 62.774.

Einem ebenfalls negativen Trend folgten das Segment der Autovermieter mit 31.682 Einheiten (minus 6,2 Prozent) sowie der Privatmarkt, der um 12,6 Prozent auf 112.203 Zulassungen zurückging.

Autobauer und Händler fuhren hingegen erneut mehr Fahrzeuge zu den Zulassungsstellen als im Vorjahr: So meldeten die Hersteller im Mai 29.062 Autos (plus 13, 1 Prozent) an, die Autohäuser sogar 54.256 (plus 14,0 Prozent).

Unterm Strich machten die gewerblichen Zulassungen im Mai mit 177.774 Pkw einen Anteil von 61,3 Prozent an den Gesamtzulassungen aus und wuchsen moderat um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. (pn/se)

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KOMMENTARE

Bertrand Russell

12.06.2012 - 14:36 Uhr

Und das Sommerloch im Juni, Juli und August 2012 steht noch bevor! Oder um es mit Karl Kraus (1874-1936) zu sagen: "Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt."


Michael Kühn

12.06.2012 - 18:10 Uhr

aha, danke sehr, das ist doch eine brauchbare Aussage. Hier wiederhole ich mich zwar, aber ich stelle hier noch einmal die Frage: Warum diese "Zulassungsorgien"? Dadurch wird doch ganz gezielt die Hersteller-UPE unterwandert. Also ist doch der Anscheinensbeweis zum größten Teil gegeben, dass unsere ausgewiesenen Neuwagenpreise nicht marktgerecht sind... Und noch einmal, warum soll ein Privatier für ein neues Auto ein paar 1000.- € mehr bezahlen, wenn er sich eine "Tageszulassung", genauso wie auch einen Lagerneuwagen, sofort "unter den Arm klemmen" kann und das Auto keinesfalls schlechter ist. Bereits vor 15 Jahren war eine Tageszulassung für einen privaten Käufer, kein Hinderungsgrund. Auch Ex-Dienstfahrzeuge von Werksmitarbeitern waren damals bereits höchst begehrt, und zu dieser Zeit war war die Kaufkraft + Bereitschaft im Einzelnen erheblich höher zu beziffern. (Ich denke einmal kurz an einen Kneipenwirt, der z. B. selbst sein bester Kunde ist und hektoliterweise sein eigenes Bier u. Schnaps trinkt. Die höhere Abnahmemenge bringt ihm zwar einen besseren Lieferantennachlaß und er verdient pro Bier vom Gast ein bißerl mehr, aber: hat er dennoch im Gesamterlös wirklich was erreicht? Und wenn sein Glas Bier zu teuer ist, geht er entweder mit dem Preis runter und/oder bleibt auf seinem Bier sitzen. Beim Bier verdunstet die Füssigkeit früher oder später und bei einem Auto der Wert...)


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