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BMW: Erweiterter AGR-Rückruf

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Erweiterter AGR-Rückruf
BMW hat den Rückruf wegen Problemen mit der Abgasrückführungsanlage ausgeweitet.
© Foto: BMW

Bereits im August 2018 hatte BMW mehrere Modelle wegen Problemen mit austretender Kühlflüssigkeit zurückgerufen. Nun weitet der Autobauer die Aktion auf insgesamt 1,6 Millionen Diesel-Fahrzeuge weltweit aus.

Bereits im August 2018 hat BMW Probleme mit austretender Glykol-Flüssigkeit aus dem Abgasrückführungs-(AGR-)Kühler bekanntgegeben (asp berichtete). Nun hat der Autobauer im Rahmen von weiteren Untersuchungen die zunächst auf 480.000 Dieselfahrzeuge begrenzte Aktion auf mittlerweile 1,6 Millionen Fahrzeuge weltweit ausgeweitet.

In Kombination mit typischen Rußablagerungen sowie unter hohen Temperaturen im AGR-Modul kann dies zu glühenden Partikeln führen. In seltenen Fällen entstehen Anschmelzungen im Ansaugkrümmer, die im Extremfall einen Brand verursachen können.

In Deutschland sind davon folgende Modelle betroffen: BMW 1er, 2er, 3er, 4er, 5er, 6er, 7er, X1, X3, X4, X5, X6 mit 4- und 6-Zylinder Dieselmotoren. Der Produktionszeitraum der Derivate mit 4-Zylindermotoren ist März 2011 bis März 2017. Bei den 6-Zylindermotoren lautet der Bauzeitraum August 2010 bis Januar 2017. In Deutschland handelt es sich um rund 328.000 Fahrzeuge.

"Schnelltest" für besorgte Kunden

Bei allen Vierzylinder-Diesel-Fahrzeugen, die in der technischen Aktion beinhaltet sind, wird der AGR-Kühler ersetzt. Besorgten Kunden wird ein "Schnelltest/Quick-Check" zur Sicherheit angeboten, falls die Teileverfügbarkeit nicht ausreichend abgedeckt werden kann. Bei allen Sechszylinder-Diesel-Fahrzeugen wird ebenfalls ein "Schnelltest/Quick-Check" zur Sicherheit angeboten. Im Falle eines entdeckten Problems erfolgt dann der Austausch der fehlerhaften Komponente.

Die Ausweitung der Technischen Aktionen in Europa starten baldmöglichst, erklärte ein BMW-Sprecher gegenüber asp-Online. Der Autobauer wird die notwendigen Informationsunterlagen zeitnah in den nächsten Tagen an die Handelsorganisationen versenden. Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge werden dann über die Handelsorganisation kontaktiert. (tm)

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