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Corona-Krise: Hella tief in den roten Zahlen

Corona-Krise
Hella tief in den roten Zahlen
Hella Lippstadt
Im vierten Geschäftsquartal musste Hella Wertminderungen in Höhe von 533 Millionen Euro verbuchen.
© Foto: Hella
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Der Licht- und Elektronikspezialist hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem hohen Verlust abgeschlossen. Auch mittel- und langfristig geht der Konzern wegen der Corona-Krise von einem schwachen Geschäft aus.

Hella hat wegen hoher Abschreibungen infolge der Corona-Krise im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 (Ende Mai) wie erwartet einen hohen Verlust eingefahren. Der auf die Aktionäre entfallende Fehlbetrag lag bei minus 431 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Freitag in Lippstadt bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte Hella noch einen Überschuss von 630 Millionen Euro erwirtschaftet.

Im vierten Geschäftsquartal musste Hella Wertminderungen in Höhe von 533 Millionen Euro verbuchen. Der Konzern begründete dies mit der Annahme, dass das globale Produktionsvolumen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auch mittel- bis langfristig erheblich unter den vor der Pandemie getroffenen Markterwartungen liegen wird. Hella will der Hauptversammlung am 25. September die Aussetzung der Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019/2020 vorschlagen. (dpa)


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