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Elektronik-Reparaturen: PSA und Faurecia intensivieren Kooperation

Elektronik-Reparaturen
PSA und Faurecia intensivieren Kooperation
PSA erweitert sein Kreislaufwirtschaftsangebot in Europa. Dazu baut der Konzern seine Partnerschaft mit Faurecia Clarion Electronics aus.
© Foto: Faurecia Clarion Electronics

Fahrzeugteile zu überholen und wiederzuverwenden ist eine Möglichkeit, knappe Ressourcen zu schonen. Der französische Autobauer PSA treibt jetzt seine Bemühungen in der Kreislaufwirtschaft voran.

PSA stärkt seine Kreislaufwirtschaft-Aktivitäten im Bereich elektronischer Mehrmarken-Reparaturen. Man habe die bestehende Zusammenarbeit mit Faurecia Clarion Electronics (FCE) um die vier Produktfamilien Cluster, Motorsteuergeräte, Fahrzeugsteuergeräte und Schaltmodule erweitert, teilte der französische Autokonzern mit. Das neue Angebot habe zum Ziel, die Kundenzufriedenheit zu verbessern, kostengünstige Lösungen bereitzustellen und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Allen Partnern der konzerneigenen Ersatzteilplattform Distrigo in Europa ist es den Angaben zufolge nun möglich, diese Reparaturen über einen speziellen Bereich im Service-Box-Portal in Auftrag zu geben – und so mit mehr als 10.000 Vertragswerkstätten von Peugeot, Citroën, DS, Opel und Vauxhall, Eurorepar-Betrieben sowie unabhängigen Werkstätten zusammenzuarbeiten. Die Kooperation mit Faurecia biete insgesamt ein Portfolio für 23 Volumen- und Premium-Marken in 30 Ländern, hieß es.

"Unsere Strategie besteht darin, die Bedürfnisse aller Kunden zu erfüllen, unabhängig vom Budget, der Marke oder des Alters ihres Fahrzeugs", sagte Véronique Morel, Direktorin der Circular Economy Business Unit bei PSA Aftermarket. "Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, den Zugang zum Repair & Return-Angebot von elektronischen Teilen in unseren Netzwerken zu erleichtern." Zudem trage sie zur globalen PSA-Offensive bei, den Verkauf von Ersatzteilen aus der Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Der französische Autobauer hatte vor gut zwei Jahren einen eigenen Geschäftsbereich für dieses Thema in seiner Aftermarket-Sparte etabliert.

FCE gilt als einer der Vorreiter in der Entwicklung und Herstellung von eingebetteten Systemen. Seit mehr als zehn Jahren bietet das Unternehmen seine Mehrmarken-Reparatur-Dienstleistungen europaweit an. Im französischen Custines werden pro Jahr rund 30.000 Instandsetzungen vorgenommen. Die Experten reparieren in zwei bis fünf Tagen elektronische Geräte nach den Normen ISO 9001, 14001 und IATF (ISO-16949). Dabei wird die Funktion jedes Teils geprüft, fehlerhafte und abgenutzte Komponenten werden ausgetauscht und die Software wird zurückgesetzt oder aktualisiert. Auf refabrizierte Systeme gibt es eine Garantie von einem Jahr. (rp)


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