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Renault Zoe: Ein (kleines) Plus an Leistung

Am Außendesign änderte sich nichts
© Foto: Renault

Renault hat seinem elektrisch angetriebenen Zoe Anfang des Jahres einen stärkeren Motor spendiert. Wie ein Fahrbericht zeigt, sollte man es trotz agilem E-Antrieb eher entspannt angehen lassen.


Datum:
15.06.2018
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Der rein batterieelektrische Kleinwagen ist seit diesem Jahr mit einem 80 kW/108 PS starken Elektromotor erhältlich. Eine 41 kWh-starke Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern im strengen WLTP-Zyklus.

Über Landstraßen und durch Dörfer, über gut ausgebaute Bundestraßen und kurvenreiche Straßen geht die Testrunde rund um den Nürburgring. Das 108 PS-Aggregat kann Spaß bereiten, denn das Drehmoment von 225 Nm liegt sofort an. In 3,9 Sekunden gelingt der Spurt von 0 auf 50 km/h, in 11,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 135 km/h begrenzt. Fahrwerk und Bremsen (hinten Trommelbremsen) sind jedoch eher für die entspannte Fahrweise ausgelegt. Zudem verfügt der Zoe über keine der aktuellen Sicherheitsassistenten.

Der erste Eindruck des Innenraums ist durchaus vielversprechend. Der Zoe wirkt geräumig, vorne sitzt man kommod. Für kurze Strecken geht das hintere Platzangebot für zwei Personen in Ordnung. Der Ein- und Ausstieg erfolgt hinten über die optisch gut versteckten Türen.

Der Bordcomputer errechnete bei der Testfahrt in Zusammenarbeit mit der Navigationssoftware ziemlich genau die benötigte Akkuleistung. Die Fahrzeuge verfügen ab Werk über das Touchscreen-Mediasystem R-Link Evolution, das eine Anbindung von Android-Smartphones erlaubt. Es ermittelt zudem bei der Routeneingabe die Restreichweite, schlägt eine energieoptimierte Streckenführung vor und zeigt mögliche Ladestationen auf. Ein Eco-Trainer gibt Tipps zum sparsamen Umgang mit der Batterieleistung. Außerdem ist es möglich, den Zeitpunkt der Ladung zu programmieren. Apropos Laden: Der Vorgang dauert je nach Option zwischen 25 Stunden (Steckdose) und knapp zwei Stunden (Wallbox).

Ab 27.900 Euro steht der Zoe mit 80 kW/108 PS-Antrieb in der Preisliste, hier wird die Batterie für mindestens 69 Euro im Monat gemietet. Wer den Stromspeicher sein Eigen nennen will, muss 35.900 Euro investieren. Die Förderung von 4.000 Euro stockt Renault auf 5.000 Euro auf, sodass sich die Preise um diese Summe reduzieren.

Weiterhin im Programm bleibt der Zoe mit dem 68 kW/92 PS starken E-Motor. Dieser ist wahlweise mit einer 22- oder ebenfalls mit der 41 kWh-Batterie verfügbar. Mietet man die kleine Batterie, fallen 21.900 Euro Kosten an, bei der großen sind es 26.100 Euro. Der Kaufpreis mit Batterie ist jeweils 8.000 Euro höher. (Elfriede Munsch/SP-X)

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