Wegen der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung wollen viele Bundesbürger noch in diesem Jahr ein neues (gebrauchtes?) Fahrzeug kaufen. Das ergab eine am vergangenen Donnerstag in Frankfurt am Main veröffentlichte Umfrage im Auftrag der Dresdner Bank. Demnach will generell jeder fünfte Bürger geplante Anschaffungen auf dieses Jahr vorziehen, um die zusätzlichen drei Prozentpunkte Mehrwertsteuer einzusparen. Bei 32 Prozent dieser Gruppe steht ein neues Automobil ganz oben auf der Einkaufsliste. Von jenen Verbrauchern, die vor dem 1. Januar noch einmal gezielt größere Anschaffungen tätigen wollen, plant immerhin fast jeder Dritte Ausgaben in Höhe von bis zu 20.000 Euro. 17,4 Prozent wollen sogar noch über diesen Betrag hinausgehen. Weitere 15 Prozent wollen bis zu 5.000 Euro locker machen und 30 Prozent bis zu 2.000 Euro. (red)
Autokauf ist Favorit
Jeder Fünfte plant vor der Erhöhung der Mehrwertsteuer vorgezogene Anschaffungen.