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Kfz-Gewerbe und DAT: Kooperation im Schadenmanagement

Kfz-Gewerbe und DAT
Kooperation im Schadenmanagement
Jens Nietzschmann und Axel Koblitz
Kooperation: Jens Nietzschmann (l.) und Axel Koblitz unterstützen Kfz-Betriebe beim Schadenmanagement.
© Foto: Pro Motor/DAT

Die DAT rollt "MyclaimPRO" flächendeckend über ihren Gesellschafter ZDK und die Landesverbände aus. Vereinbart wurden die koordinierte Betreuung der Betriebe und der Austausch von Erfahrungen.

Das Deutsche Kfz-Gewerbe (ZDK) unterstützt die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) beim Roll-out der neuen Generation von "SilverDAT" bzw. des Schadentools "MyclaimPRO". Wie die Partner am Mittwoch bekannt gaben, wurde im Rahmen der Geschäftsführerkonferenz der Landesverbände und Fabrikatsvereinigungen des Kfz-Gewerbes in Hamburg ein entsprechender Vertrag unterzeichnet. Vereinbart wurden auch die koordinierte Betreuung der Betriebe sowie die Entgegennahme und Weiterleitung von Erfahrungen aus der praktischen Anwendung über einen Arbeitskreis. Der ZDK ist neben den Industrieverbänden VDA und VDIK Gesellschafter der DAT.

"SilverDAT MyclaimPRO" dient der elektronischen Abwicklung von Unfallreparaturen zwischen Kfz-Betrieben und Versicherern. Weitere Dienstleister wie Sachverständige, Hersteller und Importeure, Flottenbetreiber, Rechtsanwälte oder Abschleppunternehmen können mit eingebunden werden. Die Software ist browserbasiert und unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem. Die Neuauflage des DAT-Kernprodukts wird unter dem Namen "SilverDAT 3" in unterschiedlichen Ausprägungsformen bereits im Markt pilotiert.

DAT-Chef Jens Nietzschmann sprach von einem "großen Schritt für die Innungsbetriebe des Kfz-Gewerbes". Diese könnten die Digitalisierung in den Unternehmen und damit das Denken in Prozessen professionell migestalten. Zudem könnten die Betriebe auf Augenhöhe mit der Versicherungswirtschaft, die bei der Schadenabwicklung eine wesentliche Rolle spielt, online kommunizieren. Nietzschmann: "Ich bin der festen Überzeugung, dass das Kfz-Gewerbe das Schadenmanagement und die dazu gehörige IT-Infrastruktur nicht der Phantasie von Dritten überlassen darf."

Der ZDK will den Innungsbetrieben helfen, faire und kostengünstige Lösungen bei den wichtigen Fragen des Schadenmanagements und der Digitalisierung zu finden. "Selbstverständlich werden wir stets ein Auge auf die Produktverbesserungen oder auf den Umgang mit etwaiger Kritik haben", sagte ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz. (se)


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