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Kommentare () Kommentare (0) 07.06.2019

Kurz gemeldet

Aus der Autobranche

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(V. l. n. r.): Radprofi Lisa Brennauer, Dirk Baldinger (Sportlicher Direktor Team WNT Pro Cycling), Bernd Czolkos (Geschäftsführer Autohaus Seitz) und Claude Sun (Geschäftsführer Ceratizit Deutschland) bei der Fahrzeugübergabe.
© Foto: Autohaus Seitz

Autohaus Seitz sponsert Teamfahrzeug für Profi-Radteam +++ Millionen-Geldstrafe für Joint Venture von Ford +++ Auszeichnung für Bosch +++ Drohender Schaeffler-Stellenabbau sorgt für Kritik

Autohaus Seitz sponsert Teamfahrzeug für Profi-Radteam

Das Autohaus Seitz aus Kempten engagiert sich im Profi-Radsport und hat nun ein Fahrzeug gesponsert. Bernd Czolkos, Geschäftsführer der Seitz Gruppe, übergab kürzlich dem WNT-Rotor Pro Cycling Team einen neuen Skoda Superb. Das Auto wird während der Womens World Tour, die in ganz Europa stattfindet, die Profi-Radsportlerinnen als Teamfahrzeug begleiten. Geführt und gesponsert wird das Radteam von der Firma Ceratizit Deutschland aus Kempten - mit dem Autohaus Seitz besteht eine langjährige Partnerschaft. Der Fuhrpark von Ceratizit wird von Seitz ausgestattet und auch die Fahrzeuge für das Team WNT-Rotor Pro Cycling stammen vom Allgäuer Autohändler.

China verhängt Millionenstrafe gegen Joint Venture von Ford

Chinesische Aufsichtsbehörden haben eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 20,9 Millionen Euro gegen das Joint Venture des US-Autobauers Ford in China verhängt. Die Strafe gegen Changan Ford Automobile in der südwestchinesischen Metropole Chongqing sei wegen des Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht erfolgt, berichtete die staatliche Marktaufsicht am Dienstag. Beobachter spekulieren dagegen über einen Zusammenhang mit den Handelsspannungen zwischen den USA und China. Die Wettbewerbshüter bemängeln, dass der Hersteller seit 2013 die Preise der Autohändler in Chongqing beschränkt habe, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Höhe der Strafe entspreche vier Prozent des jährlichen Absatzes in der 30 Millionen Einwohner zählenden Mega-City. Mit der Strafe treffen die Aufsichtsbehörden auch den chinesischen Partner Changan Automobile, ein Staatsunternehmen. Ford steht in China ohnehin unter Druck, da sein Absatz 2018 mit der Schwäche des weltgrößten Automarktes um 54 Prozent eingebrochen war. In dem seit einem Jahr andauernden Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften fürchten in China tätige US-Unternehmen, dass sie zunehmend zwischen die Fronten geraten. In einer jüngsten Umfrage der Amerikanischen Handelskammer (AmCham) gaben rund 40 Prozent an, dass sie darüber nachdächten, ihre Produktion aus China abzuziehen. 20 Prozent beklagen vermehrte Inspektionen, 19 Prozent eine langsamere Zollabfertigung. 14 Prozent stellten langsamere Genehmigungsprozesse fest - ähnlich viele auch verschärfte Aufsicht. (dpa)

Augmented Reality Platform von Bosch ausgezeichnet

Für seine Common Augmented Reality Platform (CAP) wurde Bosch Ende Mai mit dem German Innovation Award in "Gold" ausgezeichnet. Mithilfe von CAP, einer Software zur Industrialisierung von AR-Inhalten und -Applikationen, hat Bosch neue Trainingsmethoden entwickelt, mit denen beispielsweise Werkstattmitarbeiter auf komplexe Systeme geschult werden können. Die Schulungen lassen sich an realen oder an virtuellen Fahrzeugen durchführen. Dafür werden mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Datenbrillen verwendet und auch miteinander kombiniert. "Werkstattmitarbeiter werden zunehmend mit komplexen Fahrzeugtechnologien, wie zum Beispiel Elektrofahrzeugen und Assistenzsystemen, konfrontiert. Eine Wissensflut, die mit herkömmlichen Schulungstechniken kaum mehr vermittelt werden kann. Die Common Augmented Reality Platform wurde speziell für das Training im Automobilbereich entwickelt und veranschaulicht auf transparente und einfache Weise komplexe Zusammenhänge und Funktionsweisen. Ein zeitgemäßes, didaktisch sauber aufbereitetes Lern-Tool, das in zehn Jahren vermutlich in jeder Werkstatt zu finden ist", so die Begründung der Jury des German Innovation Award. (AH)

IG Metall protestiert gegen drohenden Schaeffler-Stellenabbau

Mit einem Aktionstag an 26 Standorten des Auto- und Industriezulieferers Schaeffler hat die IG Metall am Freitag gegen drohenden Jobabbau protestiert. Zumeist sei zur Teilnahme an außerordentlichen Betriebsversammlungen aufgerufen worden, teils seien Beschäftigte vor Werkstore gezogen, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Von dem geplanten Stellenabbau sind nach Erkenntnissen der IG Metall europaweit 3.500 Arbeitsplätze betroffen, vor allem in Deutschland. Ein Schaeffler-Sprecher reagierte überrascht. "Diese Zahl ist uns nicht bekannt", sagte er. Schaeffler hatte bisher von 700 abzubauenden Arbeitsplätzen in Deutschland gesprochen. Weitere 200 Jobs würden im europäischen Ausland wegfallen. Schaeffler reagiert unter anderem auf die Branchenflaute und den Trend zum Elektro-Auto. (dpa)

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