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LEVC: Neues Teilelager entsteht in Eisenach

LEVC
Neues Teilelager entsteht in Eisenach
Mit dem VN5 will LEVC ab Frühjahr auch im Transporter-Segment durchstarten.
© Foto: LEVC
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Der Elektrotaxi-Hersteller LEVC hat große Wachstumspläne in Europa. Dafür braucht es auch eine professionelle Teileversorgung der Partnerbetriebe.

Die London Electric Vehicle Company (LEVC) baut ein neues Teilevertriebszentrum in Deutschland auf. Wie der Elektroauto-Hersteller mitteilte, entsteht das neue Lager strategisch günstig in Eisenach, um das wachsende Händlernetz in Europa zu unterstützen. Partner sei TVS Supply Chain Solutions, mit dem Unternehmen sei ein Fünfjahresvertrag über den Betrieb des Standorts geschlossen worden. LEVC hat bereits ein Teilelager in Großbritannien.

"Wir bauen unser Händlernetz überall in Europa aus, und die neue Vereinbarung mit TVS SCS wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, diese schnelle Expansion zu erleichtern", erklärte LEVC-Chef Jörg Hofmann einer Mitteilung zufolge. Durch den neuen Standort in Eisenach würden kurze Lieferfristen von 24 Stunden gewährleistet.

Das Angebot der neuen Forward Stocking Location (FSL) reicht nach Unternehmensangaben von Verbrauchsmaterialien wie Filtern über mittelgroße Artikel wie Scheiben bis hin zu größeren Komponenten. Händler könnten Teile für die Elektrotaxis und -shuttles über ein Online-Portal bestellen, hieß es.

LEVC verfolgt ambitionierte Pläne in Europa. Bis Ende 2021 will man ein EU-weites Netzwerk in 21 Ländern aufbauen. Auch der Ausbau des deutschen Vertriebs schreitet zügig voran. Hierzulande haben sich bereits die Autohäuser Krüll, Koch, Markötter, Geisser, Svenscar, Hedtke und München (Eder Gruppe) dem Verbund angeschlossen (wir berichteten). Große Hoffnungen ruhen auf dem neuen Transporter-Modell VN5, das im Frühjahr eingeführt wird.

Das Unternehmen hat seinen Sitz im britischen Coventry und stellt seit mehr als 100 Jahren das offizielle schwarze "London Taxi" her. Mittlerweile gehört LEVC zum chinesischen Geely-Konzern. 2017 ging das Taxi als reine Elektroversion an den Start, wenig später folgte eine Shuttle-Variante. Seit 2018 wurden nach Firmenangaben mehr als 4.500 Fahrzeuge verkauft. (rp)


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