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Kommentare () Kommentare (0) 14.03.2019

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Kestenholz investiert in Oberwil

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Kestenholz investiert in Oberwil
In Oberwil hat Kestenholz sein erstes Mercedes-Benz-Autohaus im Daimler-Standard MAR2020 realisiert.
© Foto: Kestenholz
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Acht Millionen Schweizer Franken flossen in den dreijährigen Um- und Neubau in der Mühlenmattstrasse 17. Dabei wurde der aktuelle Daimler-Standard MAR2020 umgesetzt.

Die Kestenholz-Gruppe hat ihr Mercedes-Benz-, AMG- und Smart-Autohaus in Oberwil bei Basel auf den neuesten Stand gebracht. Wie das Unternehmen mitteilte, flossen acht Millionen Schweizer Franken (rund sieben Millionen Euro) in den dreijährigen Um- und Neubau in der Mühlenmattstrasse 17. Dabei wurde der aktuelle Daimler-Standard MAR2020 umgesetzt, den bis 2020 alle Vertriebspartner erfüllen müssen.

"Der Kunde und das Kundenerlebnis stehen bei uns im Mittelpunkt", sagte CEO Stephan Kestenholz laut Mitteilung. "Dabei ist unser Ziel, die sich aus der Digitalisierung ergebenden Veränderungen für eine Weiterentwicklung unseres Markenauftritts zu nutzen." Gleichwohl bleibe der Retail als persönlicher Kontaktpunkt der zentrale Eckpfeiler des Vertriebes.

Der Fokus bei dem Bauprojekt, das während des laufenden Betriebs durchgeführt wurde, lag auf einem komplett neuen Kunden-Betreuungskonzept mit optimierten und digitalisierten Prozessen, kurzen Wegen sowie Erleichterungen für Lager- und Werkstatt-Mitarbeiter: "Eine Location und kein Autohaus mehr", betonte Centerleiter Martin Leuthardt. Für Verkaufs- und Service-Beratung stehen drei räumliche Beratungssituationen zur Verfügung: öffentlich, halböffentlich und privat. Der Empfang und der 1.000 Quadratmeter große Schauraum sind öffentliche Bereiche, in denen generelle Produktinformationen vermittelt werden. Zur Ausstattung gehören individuell steuerbare Beleuchtungen sowie das Bespielen der installierten Videowände.

Verkauf per Tablet

Bereits der Empfangsmitarbeiter hat über ein Tablet Einsicht in Personalressourcen und Kundenhistorie. Dadurch kann der Beratungsprozess passgenau auf den Kunden und seine Bedürfnisse zugeschnitten werden. Digitale Tools ermöglichen eine mobile Beratung im gesamten Autohaus über alle Schritte des Verkaufsprozesses hinweg. Vorausgedacht, aber in der Praxis noch nicht möglich, ist die Interaktion mit den Kunden über eine In-Store-App.

Die Mitarbeiter seien mit der Aufgabe konfrontiert, immer komplexere Produkte und die wachsende Tiefe und Breite des Produktportfolios anschaulich zu vermitteln, hieß es. Dem kämen die neuen Standards entgegen: Sie gewährleisteten eine systematische Integration von Medien zugunsten einer flexiblen Inszenierung von Produkt und Marke und ermöglichten ein nahtloses und personalisiertes Markenerlebnis.

Die Kestenholz Gruppe ist in der Nordwestschweiz und in Südbaden mit insgesamt über 600 Mitarbeitenden aktiv und verfügt über die Standorte Freiburg, Bad Säckingen, Lörrach und Weil am Rhein in Deutschland sowie sieben weitere Standorte in der Schweiz. Der Standort Oberwil umfasst insgesamt 3.000 Quadratmeter. 40 Beschäftigte verkaufen ca. 400 Fahrzeuge pro Jahr und realisieren rund 30 Werkstatt-Durchläufe pro Tag. (se)

© Foto: Kestenholz
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