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Autonotruf: "eCall" soll in drei Jahren Pflicht werden

Das automatische Notrufsystem "eCall" soll nach dem Willen der EU-Staaten in wenigen Jahren zur Pflicht werden.
© Foto: dpa

Ab dem 31. März 2018 sollen Autobauer alle neuen Modelle mit der nötigen Technologie ausrüsten. Das haben die EU-Staaten am Montag in Brüssel beschlossen.


Datum:
03.03.2015
4 Kommentare

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Das automatische Notrufsystem "eCall" soll nach dem Willen der EU-Staaten in wenigen Jahren zur Pflicht werden. Ab dem 31. März 2018 sollen Autobauer alle neuen Modelle mit der nötigen Technologie ausrüsten. Das haben die EU-Staaten am Montag in Brüssel beschlossen. Nun muss noch das Europaparlament zustimmen, was als wahrscheinlich gilt.

Bei einem Unfall soll eCall automatisch einen 112-Notruf auslösen, auch wenn der Fahrer bewusstlos ist. Dies soll die Zeit bis zum Eintreffen der Helfer verkürzen. Manuelle Notrufe bleiben weiter möglich.

Dabei soll das System nur bestimmte Daten weitergeben, darunter Ort und Zeitpunkt des Unfalls. Um einen Missbrauch der Daten zu verhindern, soll eCall ungenutzte Informationen kontinuierlich löschen. Bereits ab dem 1. Oktober 2017 soll die technische Infrastruktur für den eCall-Dienst bereitstehen.

Einige Autohersteller bieten bereits eigene eCall-Systeme an. Verbraucher können selbst entscheiden, ob sie diese weiterhin nutzen. Jedoch soll das auf dem 112-Notruf basierende System nicht beeinträchtigt werden. (dpa)

 

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KOMMENTARE


Andreas

03.03.2015 - 13:13 Uhr

Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Noch so eine, das Auto unnötig verteuernde Mehrausstattung, mit der ein paar Wenige viel Geld verdienen, insbesondere die Lobbyisten in Brüssel, aber für viele das Auto bald nicht mehr leistbar sein wird.


Dominic

03.03.2015 - 20:01 Uhr

Wenn du dann in deinem Dacia sitzt und nach einem Undall im Graben eingeklemmt kein Telefon bedienen kannst, wünscht du dir in einem zeitgemäßen Auto zu sitzen!Du besitzt wahrscheinlich auch noch kein Smartphone und hast ein Telefon mit Wählscheibe?!


A.Schmu

04.03.2015 - 10:07 Uhr

@ Andreas + Dominic: Ich kann beide Seiten und Ansichten gut verstehen.Einserseits bringen neue Techniken Sicherheit, Komfort, andererseits werden diese Techniken nicht ohne Berechnung eingebaut. Die Bevormundung aus Brüssel ist schon grenzwertig. Beispiele? : Vor kurzem Reifendrucksensoren, Ab 2017 Frontkamera, Müdigkeitswarner etc. Die HUK hat schon weitaus höhere Prämien für diese Fahrzeuge angedeudet, da der Austausch der Frontscheibe nicht ohne weitere Arbeit ( Umbau Kamera etc. ) von statten geht. Ab 2020 müssen die Kfz global wegen den Aussenaribags "neu erfunden" werden. Alles Dinge zum Schutz, alles was das ohnehin teure Autofahren noch teurer macht. Um Ihnen das an Ihrem Beispiel des Telefons / Smartphones zu verdeutlichen: Ab 2016 muss jedes Smartphone über einen 6Zoll Bildschirm verfügen, mind. 128 GB Arbeitsspeicher haben, Kamera mit min, 18 Megapixel, Gehäuse aus Alu. Was haben wir davon? Bedienkomfort + Design + Technik auf höchstem Niveau, aber Ihr neues Smartphone wird nicht unter 799,- liegen. ;-) Und genau das wollen einige oder viele gar nicht. Denen reicht ein 4 Jahre altes Smartphone für den Normalverbrauch/Normalgebrauch. nachdenkliche Grüße


Jochen S.

05.03.2015 - 11:12 Uhr

A. Schmu Sie machen mir Angst! Also: Liebe Besitzer von Autos vor Baujahr 2000 oder am besten noch früher: Bitte pflegt und hegt diese in einer Weise, das sie uns noch lange erhalten bleiben und ich die nächsten ca. 30 Jahre einige von denen noch kaufen kann. Denn das was heute gebaut wird hat mit meinem Verständnis vom Auto"fahren" nur noch wenig zu tun.


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