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CDU-Generalsekretär: "Ideologischer Dirigismus der Umwelthilfe"

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nimmt sich die DUH zur Brust.
© Foto: CDU / Laurence Chaperon

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hält der Deutschen Umwelthilfe (DUH) vor, mit Hilfe des Verbandsklagerechts Infrastrukturprojekte zu bremsen.


Datum:
17.12.2019
6 Kommentare

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CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat der Deutschen Umwelthilfe (DUH) vorgeworfen, "knallharten Lobbyismus" gegen weite Teile der Bürger zu betreiben. "Ob Pendler, Landwirte oder Beschäftigte in der Automobilbranche – kaum jemand ist sicher vor dem ideologischen Dirigismus der Umwelthilfe", sagte Ziemiak der Deutschen Presse-Agentur. Die Deutsche Umwelthilfe zieht an diesem Dientag Jahresbilanz über ein – so wörtlich – verlorenes Jahr für den Umwelt-, Verbraucher- und Klimaschutz.

CDU und Umwelthilfe beharken sich seit einiger Zeit. Die DUH hatte vor Gerichten in zahlreichen deutschen Städten Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge erstritten. Daraufhin hatte die CDU vor einem Jahr auf einem Parteitag beschlossen, prüfen zu lassen, ob die Deutsche Umwelthilfe weiterhin als gemeinnützige Organisation anerkannt werden soll. DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch hatte die CDU danach als "Partei der Automobilindustrie" bezeichnet.

Ziemiak hielt der Umwelthilfe nun vor, mit Hilfe des Verbandsklagerechts Infrastrukturprojekte zu bremsen. "Wer Klimaschutz will, braucht Tempo bei Planung und Genehmigung von moderner Infrastruktur." Ziemiak ergänzte: "Schaut man unter den grünen Lack, dann sieht man eine Lobbyorganisation, die vielen Dingen den Kampf angesagt hat: der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes, der Verbrauchermündigkeit der Bürger und der innovationsgetriebenen Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes." (dpa)

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KOMMENTARE


Alter Zausel

17.12.2019 - 16:20 Uhr

Wir brauchen weder "Greta" noch "Jürgen's DUH " oder die "hauptberuflichen Klimaaktivisten" die alles lahmlegen, regulieren, drangsalieren u. verbieten wollen. Und wir brauchen auch keine AUTOFEINDLICHE Politik - aber wir brauchen die Autoindustrie mit den unzähligen Zulieferbetrieben - denn wir sind ein Industrieland u. kein Agrarland. Kein Bus u. keine Bahn kann den privaten Pkw ersetzen - NIEMALS - evtl. je nach Zeit u. Ort evtl. ergänzen ! In Zeiten wo beide Partner - trotz Nachwuchs - arbeiten müssen um alle Rechnungen bezahlen zu können geht es nicht ohne Flexibilität bei der Mobilität - u. die muss auch bezahlbar bleiben - denn sonst "GUTE NACHT DEUTSCHLAND" gehen die Lampen aus !


Detlef Rüdel

17.12.2019 - 21:10 Uhr

@alter Zausel, mit Sicherheit benötigt niemand Ihr zynisch, polemisches denken. Wenn Sie die Befürchtung haben, das in Deutschland die Lichter ausgehen, dann bitte ich Sie darum: Wandern Sie einfach aus. Besten Dank.


Frank

17.12.2019 - 23:19 Uhr

@ alter Zausel : wenn Sie die ganze gesellschaftliche Entwicklung (dazu gehört natürlich auch die Händlerstruktur) ansehen, scheint doch nachgerade ihr Letztgenanntes beabsichtigt.


Dieter M. Hölzel

18.12.2019 - 08:21 Uhr

" Alter Zausel ", Sie haben es auf den Punkt gebracht !!!


Kein Detlef

18.12.2019 - 11:04 Uhr

...zynisch; polemisch? Aufwachen!!! Es ist der falsche Weg, der momentan beschritten wird. Dass etwas getan werden muss, steht außer Frage - aber nicht so...


Dieter M. Hölzel

18.12.2019 - 12:00 Uhr

" Alter Zausel ", ich werde Ihnen nicht zynisches und polemisches Denken unterstellen, schon gar nicht das Sie auswandern sollen ! Mit Verlaub, ist das nun die neue Ebene Andersdenkende in dieser Form zu diffamieren ? Es entsetzt mich und ich habe es satt vorgeschrieben zu bekommen das man gefälligst so zu denken hat wie es der s.g. Gesellschaft gerade recht ist. Ich kenne aus dem Erleben die Zeit und Entwicklung nach dem Krieg, aber es kann nicht die Rede davon sein, dass Deutschland für den Zustand der Umwelt weltweit verantwortlich gemacht wird. Auch für mich ist die derzeitige Meinungs-Diktatur unerträglich, wenn andere Meinungen diffamiert werden, wo doch alle dieser Leute, die glauben, ach so tolle Demokraten zu sein aber andere Ansichten so bezeichnen wie sie das tun, aber ihre dogmatische Fahne vor sich her tragen.


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