"Als Teil der VIG werden wir unsere Transformation zum Präventionsversicherer spürbar beschleunigen. Davon werden unsere Kundinnen und Kunden, Vertriebspartner und Mitarbeitenden profitieren", kommentierte der CEO der Nürnberger Versicherung, Harald Rosenberger, den Abschluss der Transaktion.
Hartwig Löger, CEO und Vorstandsvorsitzender der VIG, ergänzte: "Es ist gelungen, die Genehmigungen schneller als erwartet zu erhalten. Wir werden die Expertise der VIG in die strategische Ausrichtung der Nürnberger einbringen und sie auch innerhalb unserer Gruppe als richtungsgebenden Anbieter von Biometrie-Produkten positionieren. Die Nürnberger bereichert unser breites Portfolio an Gesellschaften und unterstützt durch die verstärkte Diversifikation über den deutschen Markt unsere nachhaltige Wachstumsstrategie im Kernmarkt CEE."
VIG hält 99,2 % der Aktien an der Nürnberger
Im Mai des letzten Jahres hatte der Vorstand der Nürnberger bekanntgegeben, ergebnisoffen zu prüfen, ob die Unabhängigkeit des Unternehmens weiterhin im Unternehmensinteresse liegt. Nach Gesprächen mit verschiedenen Interessenten trat das Unternehmen mit der VIG in Gespräche über eine strategische Zusammenarbeit ein. Auf eine Due Diligence folgte im Oktober 2025 ein freiwilliges öffentliches Erwerbsangebot der VIG an die Aktionäre der Nürnberger für bis zu 100 % des Grundkapitals. Mit dem Vollzug des Erwerbsangebots hält die VIG zusammengerechnet 99,2 % des Grundkapitals und der Stimmrechte an der Nürnberger Beteiligungs-AG.
Nürnberger weiter eigenständig auf dem deutschen Markt
Entsprechend der Mehrmarkenstrategie und unter dem Prinzip des lokalen Unternehmertums der Gruppe werde die Nürnberger auch weiterhin als eigenständiges Unternehmen vom Standort Nürnberg aus auf dem deutschen Markt operieren. Dazu wird sie ihr im Jahr 2024 eingeleitetes Transformationsprogramm fortführen. Zur Beschleunigung der Transformation hatte die VIG im Rahmen der Zusammenschlussvereinbarung mit der Nürnberger unter anderem ihre Unterstützung bei der Modernisierung der Fach- und IT-Systeme der Nürnberger zugesagt.