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Unfallstatistik: Deutlich mehr Verkehrstote im Juli

Unfallstatistik
Deutlich mehr Verkehrstote im Juli
2020 krachte es deutlich seltener als im Vorjahr. Dabei ging auch die Zahl der Toten und Verletzten erheblich zurück.
© Foto: Petra Bosse_pixelio.de

Nach April 2020, als es trotz Lockdown zu mehr Verkehrstoten gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 kam, ist Juli jetzt der zweite Monat, in dem die Mortalität auf deutschen Straßen über dem Vorjahr lag. Die Gesamtbilanz des laufenden Jahres ist dennoch sehr positiv.

Im Juli 2020 sind in Deutschland 282 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 12 Personen mehr als im Juli 2019. Die Zahl der Verletzten sank im Juli 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,7 Prozent auf 34.300. Der Juli ist damit nach dem April erst der zweite Monat, in dem es auf deutschen Straßen bei Verkehrsunfällen mehr Tote gab als im Vorjahr.

17,6 Prozent weniger Unfallschäden

Insgesamt blieb die Bilanz für 2020 im Vergleich zum Vorjahr unter unfallanalytischen Gesichtspunkten bisher aber deutlich im positiven Bereich: Von Januar bis Juli 2020 erfasste die Polizei insgesamt 1,3 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Das waren 17,6 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, was vor allem die K&L Fachbetriebe deutlich in ihrer rückläufigen Auftragslage zu spüren bekommen.

Fast 11 Prozent weniger Tote gegenüber 2019

Unter den 1,3 Millionen erfassten Crashs waren 146.900 Unfälle mit Personenschaden (-14,0 Prozent), bei denen 1.561 Menschen getötet wurden. Das waren 185 Unfalltote oder 10,6 Prozent weniger als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank um 17,1 Prozent auf 181.800. Diese Entwicklung ist vor allem auf das geringe Verkehrsaufkommen aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen. (bs)


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