zur Übersicht Mediathek
19.09.2016 | 3.162 Aufrufe
Automechanika 2016 – Die IAA der Zulieferer
1 von 32
Die Wandlung zum absolut internationalen Charakter kommt bereits in der offiziellen Plakatierung deutlich zum Ausdruck: "Get connected". Die Automechanika, sprich die Frankfurter Messe, hat heute ihre Ableger in Moskau – Dubai – Shanghai bis Madrid etc. Der weltgrößte Zulieferer Bosch erwirtschaftet beispielsweise heute 80 Prozent seines Umsatzes im internationalen Business. Feststellung: Der deutsche Markt läuft auf gleichbleibendem Niveau mit. Das deutsche Kfz-Gewerbe hat in diesem internationalen Konzert noch eine begleitende Randerscheinung.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
2 von 32
Der Dekra-Stand brillierte auf großer Plakatwand mit: Service for Car Dealers and Repair Shops. Bosch glänzte doppelsprachig.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
3 von 32
Von besonderer Klasse war die Präsentationswand zum Innovation Award. Hier konnte sich der Messebesucher über einen zu steckenden "Klotz" seine gewünschte Innovation aussuchen und wurde dann visuell in vorbildlicher Darstellung informiert. Hier die "Multiflex Seitenwäsche" von Washtec. Wer kennt die Geschichte um Kleindienst, Wesumat-California nicht? Das waren früher alles eigenständige Aussteller.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
4 von 32
Schaute man in die Festhalle der Messe, in der Daimler stets zur IAA "Das Beste oder nichts" präsentiert unter der Rubrik "Tomorrow's Service & Mobility" und dort die "Werkstatt der Zukunft" an, dann trifft man auf einer "Autopstenhoj-Bühne" einen BMW i3 an. Bei Fragen wurde man auf den Hauptstand von autop-stenhoj verwiesen. Mehr Zukunft gab es da nicht zu sehen.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
5 von 32
Unter "Tomorrow's Service & Mobility" fand man aber den streetscooter der Deutsche Post. 2010 hatten führende Köpfe der RWTH Aachen die Vision, Elektrofahrzeuge für den Kurzstreckeneinsatz zu bauen. VW lehnte ein Engagement ab. Man legte eigenständig los. Im Dezember 2014 kaufte die DHL, eine Tochtergesellschaft der Deutsche Post die Aachener Group und baut jetzt selber die Autos. Noch mehr. Man kann sie kaufen. Preis, ab 22.500 Euro! Reichweite: 80 km, Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h. Übrigens der Zulieferer Prevent, der neulich gewagt hat, was bislang kein VW-Zulieferer gewagt hat, sich mit VW anzulegen, war – wie Webasto – nicht auf der Messe vertreten.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
6 von 32
Junge, vom Bundeswirtschaftsministerium prämierte innovative Unternehmen haben sich auf einem Ministand in der Festhalle präsentiert. Eigentlich nur ein Unternehmen. Zu sehen gab es Weingold Tore, Doors to run your business. Also, ein Vertikales Schnelllauftor. info@weingold-tore.de.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
7 von 32
Die Plakatankündigung zeigt, mit welcher Professionalität der E-Mobile-Parcour betrieben wurde. Immerhin saß ein Händler, Brass im Boot.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
8 von 32
Der ZDK präsentierte auf dem eigenen Stand namhafte Firmen, mit denen er im materiellen Verbund steht, hier die Euro DFT. Auf einem separaten Stand "Wir können Oldtimer".
© Foto: Prof. Hannes Brachat
9 von 32
Ein weiterer ZDK-Stand galt der Nachwuchswerbung und der Weiterbildung. Auf dem gegenüberliegenden Stand der Fahrzeuglackierer ließ sich Birgit Behrens, im ZDK für den Bereich Personal verantwortlich und neulich von der "Automobilwoche" als eine der Top-50-Powerfrauen der Automobilwirtschaft ausgezeichnet, farbig "lackieren". Motto: Be Lacky!
© Foto: Prof. Hannes Brachat
10 von 32
Das Thema Weiterbildung fand u.a. im großen Foyer der Messehalle statt. Die Sonne meinte es da mit dem Licht wie mit der Temperatur über vier Tage hinweg zu gut. Kein ideales Umfeld für echtes Schulen!
© Foto: Prof. Hannes Brachat
11 von 32
Bosch hat ohne Frage nicht nur die größte Standfläche aufzubieten, sondern auch das ansprechendste Standkonzept. Motto: Wir bewegen! Informationen, Mobilität, Vernetzung, Digitalisierung u.a.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
12 von 32
Doppelsprachig: Deutsch - englisch! Augmented Reality heißt dann auf Deutsch: Alle relevanten Informationen auf einen Blick! Es geht um die Vernetzung verschiedener Werkstattgeräte und deren Daten miteinander. Bündelung der jeweils aktuellen Information für den Mechatroniker auf einen Blick. Reparaturanweisungen, Schaltpläne etc.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
13 von 32
ZF war mit mehreren Ständen übers Gelände verteilt. Und es ging nicht nur um Getriebe und Getriebeöl, sondern um die integrierten Marken Lemförder, Sachs (Drehmomentwandler), TRW, Boge und openmatics. Die Abbildung zeigt u.a. das Grundkonzept des Hauptstandes. ZF-Dimensionen! Was Friedrichshafen und Schweinfurt inzwischen alles möglich machen.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
14 von 32
Conti-Mobility steht inzwischen jenseits von Reifen!
© Foto: Prof. Hannes Brachat
15 von 32
Ein Blick auf den Schaeffer-Stand mit VR-Experimenten und Delphi, die – wie ein weiterer großer Teil der Messe – auf das Thema Nutzfahrzeuge ausgerichtet war.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
16 von 32
Jens Nietzschmann, Sprecher der Geschäftsleitung der DAT, bei der Präsentation der DAT-Novitäten "SilverDAT3", TCO (Total Cost of Ownership) und OSA (Online Service Assistent). Jetzt kann man für jedes Fahrzeug bis zum sechsten Lebensjahr die exakten Kosten ermitteln. Das Fundament für die Flatrate steht! Das wird einiges bewegen.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
17 von 32
Sieglinde Walz, Geschäftsleitung von incadea präsentierte die Innovation "Händler 4.0". Es geht um ein futuristisches Showraumkonzept, das zusammen mit Microsoft speziell für den Handel entwickelt wurde. Details unter www.incadea.com. Soft-nrg präsentierte die elektronische Unterschrift im Autohaus sowie die Online-Terminanmeldung.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
18 von 32
Mark Tracy von T-Scan präsentierte den mobilen Reifen-Diagnostik-Scan. Man fährt mit dem "Scan" über den einzelnen Reifen und erhält ein Summary über die Profiltiefe von jedem Reifen. Ebenso über den Zustand des Reifens. Die Ergebnisse werden an einem Bildschirm angezeigt und können als Protokoll ausgedruckt werden. Details unter www.tscan-tyres.com. Das Gerät kostet 800 Euro. Monatliche Leasingrate 120 Euro. Daran wird man vermutlich noch etwas feilen müssen.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
19 von 32
Halle 3.1 Infotainment ist angesagt. Man hört in sich auf dem Anmarsch schon den Krach aus vielen Lautsprechern. Weit gefehlt, beim Betreten der Halle: Friedhofsruhe. Außer Clarion war das nichts zu entdecken. Und das glich einer sehr braven Performance. Überhaupt, brauchbares Zubehör musste man suchen. Tuningofferten, wo blieben sie?
© Foto: Prof. Hannes Brachat
20 von 32
Car Wash City wurde im Messeführer ausgerufen. Was dort in einem größeren Zelt präsentiert wurde, hatte gemessen an früherer Präsentation im Freigelände allenfalls "Dorfcharakter".
© Foto: Prof. Hannes Brachat
21 von 32
Wash-app hat sich darauf spezialisiert, Kunden in die Waschanlage zu bringen, gewerbliche wie private. Mehr unter www.wash-app.de.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
22 von 32
Prof. Stefan Reindl (IfA) präsentierte auf der Messe beim TÜV Nord Mobilität seine neueste Marktstudie Schadenmanagement 2016. Sie kann für 59 Euro über den Springer Automotive Shop bezogen werden. Hier bei seinem Besuch auf dem Stand von AUTOHAUS mit Patrick Neumann (l.), stellv. Chefredakteur, Ralph Meunzel, Chefredakteur, Prof. Stefan Reindl, Dekan der Hochschule für Automobilwirtschaft Geislingen, und Sanja Klöppel, Anzeigenverkauf.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
23 von 32
Matthias Klintzsch, Verkaufsleiter der Deutsche Shell, präsentierte auf dem legendären Shell-Stand im "Hessischen Hof" die neueste Shell-Technologie Pure Plus – siehe www.shell.de/pureplus. Die Dünnflüssigkeit drückt sich in 0 W 20 aus! Das ist der neue Maßstab im "goldenen Teilebereich".
© Foto: Prof. Hannes Brachat
24 von 32
Veedol war mit einer "zarten Standausgabe" vertreten. Petronas und Bizol, man wartete auf Kunden. Herzhaft ging es auf dem Messestand von Liqui Moly zu. Ernst Prost, Liqui Moly-Chef: "Wir sind mit großer Überzeugung hier in Frankfurt dabei und machen das zu einem echten Kundenevent. Wir wollen national wie international persönlich ansprechbar sein. Ich möchte live hören, was unsere Kunden von der Basis berichten."
© Foto: Prof. Hannes Brachat
25 von 32
Björn Böttcher, Gesamtleiter Service und Teile im Hause Dello (r.), und Peter Schamke, Vertriebsleiter Teile & Zubehör, vertraten mit ihrem Stand die Teilemarke "Auto Mega" aus dem Hause Dello, Hamburg.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
26 von 32
Partslink24 arbeitet sehr eng mit der Automobilindustrie zusammen und vermittelt für jedes Autohaus Originalteile sämtlicher Marken. Ein Ford-Händler kann beispielsweise über Partslink24 Originalteile von Volkswagen beziehen.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
27 von 32
Michelin ist nicht nur im Reifengeschäft aktiv. Man engagiert sich auch im Bereich Pflegeprodukte, Zubehör u.a.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
28 von 32
Die Messe ist auch in Sachen Produktpiraterie unterwegs. Da wird aus Hella schnell mal Hallo. Live auf dem Stand von Korea, der Zoll.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
29 von 32
Die Messe publizierte für jeden Messetag die "Frankfurt daily". Man ist Tag für Tag gespannt, was es jeweils an neuen Messenachrichten, Highlights, Erkenntnissen, Vorführungen, Innovationen gibt. Man möchte schließlich Neues entdecken, was man selbst übersehen hat. In den ersten drei Tagen, sprich in den ersten drei Ausgaben waren jedoch zu 90 Prozent die gleichen Inhalte auszumachen. Offensichtlich rechnet man damit, dass der klassische Besucher sich nur einen Tag auf der Messe aufhält.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
30 von 32
Faszinierend ist bei vielen Ständen immer wieder das Standkonzept. Die Gedankenwelt, die hier viele Geister kreativ hineinlegten. Der "rote Hebebühnenteppich" auf dem MAHA-Stand beispielsweise, hatte ohne Frage für das neue Produkt "Mapower II" eine gigantische Wirkung.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
31 von 32
Ein weiteres Pro für einen Messebesuch ist das Netzwerken. Hier auf dem Stand der DAT trafen wir den ZDK-Ehrenpräsidenten Bernhard Enning (M.), der zugleich auf der Messe immer seinen Geburtstag feiert. Hier mit dem Leiter des Berliner ZDK-Büros, Christoph Konrad (l.) und DAT-Pressesprecher Martin Endlein.
© Foto: Prof. Hannes Brachat
32 von 32
© Foto: Prof. Hannes Brachat
0 Kommentare
Ihr Kommentar zum Artikel
Ihr Kommentar zum Artikel

AUTOHAUS ist ein Fachmedium für die Automobilwirtschaft. Die qualifizierte Meinung unserer Online-Nutzer zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen.
Vielen Dank!