Ausnahmsweise einmal die gute Nachricht zuerst: 98 Prozent der Händler bieten ihren Mitarbeitern Schulungen und Weiterbildungen an. In Zeiten des propagierten lebenslangen Lernens ist das allerdings kaum mehr Zeichen einer mitarbeiterfreundlichen Unternehmerhaltung, sondern ein wettbewerbspolitisches Muss. Denn wer seine Mitarbeiter nicht weiterentwickelt, riskiert letztlich deren Arbeitsmarktfähigkeit – und durch fehlendes Knowhow die eigene Wettbewerbsfähigkeit.
Das haben die meisten Autohäuser erkannt. Denn obwohl die Hersteller ihre Händler im Schnitt zu rund drei Schulungstagen pro Mann/Frau und Jahr verpflichten, bilden sich die Mitarbeiter an durchschnittlich vier Tagen im Jahr weiter. Viele Händler gehen also über das verpflichtende Mindestmaß hinaus. Das gilt natürlich umso mehr für die 24 Prozent der Händler, deren Hersteller überhaupt keine Schulungen vorschreiben. (cfm)
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