Cerberus nach Chrysler-Übernahme mit Problemen

20.11.2007 05:49 Uhr

US-Finanzinvestor bläst mehrere Milliardenprojekte ab

Der US-Finanzinvestor Cerberus kämpft bei der Refinanzierung der im Sommer erfolgten Chrysler-Übernahme Medienberichten zufolge mit neuen Problemen. Der für diese Woche geplante Verkauf von Krediten in Höhe von vier Mrd. US-Dollar müsse verschoben werden, berichtete das "Wall Street Journal". Cerberus finde bislang nicht genug Käufer für die Kreditpapiere. Zudem bläst Cerberus, eine der weltgrößten Beteiligungsgesellschaften, gleich mehrere Milliardenprojekte ab oder will sie zurückschrauben. So wurden der Kauf des größten US-Maschinenvermieters United Rentals und der britischen Northern Rock Bank auf Eis gelegt. United Rentals besteht jedoch auf der vereinbarten Übernahme und hat nun gegen einen Rückzug vom vier Mrd. US-Dollar schweren Kauf geklagt. Cerberus will statt der Übernahme lediglich eine Vertragsstrafe von 100 Mio. US-Dollar für den Ausstieg zahlen. (dpa)

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