Der neue Chrysler-Mehrheitseigner Cerberus hat sich nach den Worten von Tom LaSorda, Chef des US-Autobauers, zu den Zielen für die kommenden Jahre bekannt. Der von DaimlerChrysler im Februar verkündete Sanierungsplan, der u.a. den Abbau von weiteren 13.000 Stellen vorsieht und das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen führen soll, habe die Unterstützung von des amerikanischen Finanzinvestors Cerberus, sagte LaSorda am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Detroit. Weitere Stellenstreichungen seien nicht geplant. Chrysler will sich künftig internationaler ausrichten, um die Abhängigkeit vom hart umkämpften US-Markt zu verringern. Dort will der Hersteller künftig auch mit kleineren Modellen punkten, um die fortschreitende Kundenerosion hin zu sparsameren Autos aufzuhalten. Davon hatten in den vergangenen Jahren vor allem die japanischen Autobauer profitiert. Dementsprechend halte Chrysler an dem Plan fest, gemeinsam mit dem chinesischen Autobauer Chery einen Kleinwagen zu bauen, sagte LaSorda. Hier stehe aber noch die Genehmigung der chinesischen Regierung aus. Unter der neuen Führung will Chrysler wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Dabei stehe der ehemalige Daimler-Manager Wolfgang Bernhard als Vertreter von Cerberus beratend zur Seite. Dem Management des Autobauers werde er jedoch nicht angehören, sagte LaSorda. (dpa)
Cerberus rüttelt nicht an Chrysler-Sanierungsplan
LaSorda: Keine weiteren Stellenstreichungen geplant / Bernhard bleibt Berater