Der Stuttgarter Autobauer Daimler spricht nach Angaben der Fachzeitschrift "Auto Motor und Sport" auch mit dem italienischen Autokonzern Fiat über Kooperationen. Dabei gehe es um eine Partnerschaft für die Entwicklung der nächsten Generation der A- und B-Klasse, heißt es in dem Blatt unter Berufung auf Unternehmenskreise. Daimler-Chef Dieter Zetsche habe bereits persönlich mit Fiat-Chef Sergio Marchionne darüber gesprochen. Ein Daimler-Sprecher wollte dies nicht kommentieren. Zetsche spreche aber auch weiter mit BMW-Chef Norbert Reithofer über einen Plattformtausch. Demnach solle die Mini-Plattform auch für die künftig als Coupé und Cabrio geplante A-Klasse genutzt werden, berichtete die Zeitschrift. Umgekehrt soll BMW die Heckantriebsplattform des Smart für ein fehlendes City-Modell nutzen. In den hart umkämpften Segmenten der kleineren Modelle ließen sich Kostenvorteile vor allem über große Produktionsvolumen erzielen. Druck zur Kooperation spürten BMW und Mercedes auch wegen des Wettbewerbers Audi, der im Konzernverbund mit Volkswagen die größten Skaleneffekte erzielen könne, heißt es weiter. Als drittes Projekt diskutierten BMW und Mercedes eine Motorenkooperation im Kompaktwagenbereich, in die auch der französische PSA-Konzern eingebunden werden solle. Endgültige Entscheidungen sollten bis Ende 2007 getroffen werden. (dpa)
Daimler verhandelt mit Fiat über Kooperation
Zeitschrift: Partnerschaft für die Entwicklung der nächsten A- und B-Klasse / Gespräche mit Sergio Marchionne