DaimlerChrysler wird den Bericht über das erste Quartal nicht wie geplant am 26. April veröffentlichen, sondern erst am 15. Mai. Grund für die Terminänderung seien Verzögerungen bei der Erstellung des Abschlusses für das Jahr 2006 und den Parallelarbeiten für den IFRS-Abschluss (International Financial Reporting Standards), teilte das Unternehmen mit. DaimlerChrysler werde im laufenden Geschäftsjahr die Rechnungslegung und die Finanzberichterstattung von US-GAAP auf IFRS umstellen. Dies mache aus Vergleichsgründen auch einen nachträglichen IFRS-Abschluss für das Jahr 2006 notwendig. Diesen Konzernabschluss wolle der Autobauer am 26. April vorlegen, der Bericht über das erste Quartal solle dann Mitte Mai folgen. Das "Handelsblatt" berichtete unterdessen in seiner Dienstagsausgabe, dass sich der Konzern bereits innerhalb weniger Wochen von seiner kriselnden US-Tochter Chrysler trennen könnte. Zugleich schrieb die Zeitung aber auch, dass sich der Verkaufsprozess bis Juni hinziehen könne. Bis Ende dieser Woche werde mit ersten vorläufigen Geboten für Chrysler gerechnet. Eine zweite Runde mit verbindlichen Angeboten solle sich anschließen. Ein Sprecher des Unternehmens wollte den Bericht auf Anfrage des Blattes nicht kommentieren. Konzernchef Dieter Zetsche hatte wiederholt erklärt, man prüfe für die Zukunft von Chrysler alle Optionen. (ab/dpa)
DaimlerChrysler verschiebt Zwischenbericht
Umstellung der Bilanz auf IFRS führt zu Verzögerungen / Chrysler-Verkauf nimmt Gestalt an