Ford ruft in Deutschland knapp 4.000 Fahrzeuge vom Modell Kuga zurück. Bei den betroffenen Fahrzeugen können die Verkehrszeichenerkennung sowie das Geschwindigkeits- und Fahrerwarnsystem deaktiviert sein, obwohl dem Fahrer weiterhin angezeigt wird, dass die Systeme aktiv sind. Betroffen sind Autos aus dem Produktionszeitraum vom 31. August 2023 bis 16. Juli 2026. In Deutschland sind potenziell 3.966 Fahrzeuge betroffen.
Eckdaten zum Rückruf
- Hersteller: Ford
- Modell: Kuga
- Produktionszeitraum: 31.08.2023 bis 16.07.2026
- Rückrufgrund: Vorschriftenabweichung bei Assistenzsystemen
- Risiko: Verkehrszeichenerkennung sowie Geschwindigkeits- und Fahrerwarnsystem können unbemerkt deaktiviert sein
- Maßnahme: Softwareaktualisierung
- Betroffene Fahrzeuge weltweit: keine Angabe
- Betroffene Fahrzeuge in Deutschland: 3.966
- KBA-Referenznummer: 17195R
- Hersteller-Rückrufcode: 26C38
- Status: KBA-Rückruf
Maßnahme
Zur Behebung des Problems ist eine Softwareaktualisierung vorgesehen. Eine Dauer für die Maßnahme beziehungsweise den Werkstattaufenthalt nennt das KBA nicht. Auch eine weitere Eingrenzung der betroffenen Kuga-Varianten liegt laut Behörde nicht vor.
Dem KBA sind bislang keine Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Problem bekannt. Der Rückruf wird unter der KBA-Referenznummer 17195R und bei Ford unter dem Code 26C38 geführt.