Der Fiat-Konzern hat die Rückkehr der italienischen Kultmarke Abarth innerhalb der Fiat Group Automobiles organisatorisch abgeschlossen. Wie der Turiner Autobauer am Dienstag mitteilte, gliedert sich die Abarth & C. S.p.A. ab sofort in drei Geschäftsbereiche Business Operations, Engineering & Manufacturing Operations und Racing Operations. Vorstandsvorsitzender ist Fiat-Markenchef Luca de Meo.
Der Bereich Business Operation steht unter Leitung von Antonio Labate und verantwortet die Produkt- und Serviceaktivitäten für die Fahrzeug- und Tuning-Kits sowie die Sportwagen. Dazu gehört ebenso der Aufbau und die Organisation des Händler- und Servicenetzes sowie alle Aktivitäten bezüglich der Marken-Vermarktung und Lizenzaktivitäten.
Der Bereich Engineering & Manufacturing Operations wird von Paolo Ollini geleitet und umfasst die technische Entwicklung, die Produktion, die technische Vorbereitung und Serviceaktivitäten für die Rennwagen sowie die Entwicklung von Fahrzeug- und Tuning-Kits. Der Racing-Bereich mit Claudio Berro an der Spitze koordiniert u.a. die Teilnahme von Abarth-Rennwagen am nationalen und internationalen Motorsport.
In allen Bereichen arbeitet Abarth den Angaben zufolge mit der Technik- und Design-Abteilung von Fiat zusammen. Dazu kann die Marke auf die Unterstützung von Paolo Martinelli bauen, der bis zum Herbst 2006 Chef der Ferrari-Motorenentwicklung war und derzeit für Fiat Powertrain Technologies tätig ist. Abarth wird früheren Angaben zufolge zuallererst den Grande Punto und den neuen Cinquecento auf Sport trimmen. (rp)