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Hülpert Gruppe: Startschuss für neue Porsche-Architektur in Deutschland

24.07.2019 16:34 Uhr
Hülpert Gruppe: Startschuss für neue Porsche-Architektur in Deutschland
Das neue Porsche Zentrum Dortmund der Hülpert Gruppe wird Vorreiter für "Destination Porsche" in Deutschland. Die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant.
© Foto: Hülpert Gruppe/Habau GmbH

Die Bauarbeiten für das neue Porsche-Zentrum am Dortmunder Flughafen haben begonnen. Die Hülpert Gruppe investiert rund 16 Millionen Euro in das Leuchtturm-Projekt.

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Die neue Corporate Architecture von Porsche wird erstmalig in einem Autohaus in Deutschland pilotiert. Am Mittwoch startete die Hülpert Gruppe offiziell die Bauarbeiten für ihr neues Porsche Zentrum Dortmund. "Für uns ist es eines der größten Projekte in der über 100-jährigen Firmengeschichte, dass wir jetzt realisieren", erklärte Geschäftsführer Michael Sprenger anlässlich des Spatenstichs.

Den Angaben zufolge investiert die Unternehmensgruppe rund 16 Millionen Euro in den Neubau. "Dieses Investment ist ein Bekenntnis zur Region, in der wir fest verwurzelt sind", betonte Sprenger. Er sehe das Projekt als konsequente Fortführung des Expansionskurses der vergangenen Jahre. Seit 2011 ist das Autohaus Hülpert von 400 auf knapp 1.000 Mitarbeiter gewachsen.

Der Betrieb entsteht in Zusammenarbeit mit der Habau GmbH auf einem 24.500 Quadratmeter großen Grundstück am Dortmunder Flughafen in der Bertha-Krupp-Straße in Holzwickede. Die Schauraumgröße beträgt 2.372 Quadratmeter, während der Aftersales-Bereich knapp 3.500 Quadratmeter umfasst. Die Ausstellungsfläche soll Platz für 37 Fahrzeuge bieten.

Bis zu 20 neue Arbeitsplätze

Der Neubau löst das bestehende Porsche-Autohaus in der Ferdinand-Porsche-Straße ab. Die 70 bestehenden Arbeitsplätze werden nach der Fertigstellung Ende 2020 am neuen Standort übernommen. Zusätzlich wolle man bis zu 20 weitere Stellen schaffen, so Sprenger. Die Bürgermeisterin von Holzwickede, Ulrike Drossel, erklärte, dass das Vorhaben eine besondere Strahlkraft für die Region habe.

V.l.n.r.: Jörg Schiffer (Geschäftsführer Habau), Markus Schiltkamp (Verwaltungsrat Hülpert), Michael Sprenger (Geschäftsführer Hülpert), Alexander Pollich (CEO Porsche Deutschland), Katrin Hüpler (Gesellschafterin Hülpert), Wilhelm Hülpert (Altgesellschafter Hülpert), Ulrike Drossel (Bürgermeisterin Holzwickede), Jürgen Hens (Geschäftsführer Porsche Zentrum Recklinghausen) und Oliver Engbrocks (Gesamtvertriebsleiter Porsche West/Mitte).
© Foto: Hülpert Gruppe

Mit "Destination Porsche" will der Sportwagenhersteller das Markenerlebnis in den Vordergrund rücken und damit die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit seiner Handelsbetriebe schaffen. Das Konzept soll es ermöglichen, Prozesse, Systeme sowie die digitale Interaktion flexibel an neue Anforderungen anzupassen. Erste Merkmale des neuen Architektur-Konzepts finden sich beim im Frühjahr 2019 eröffneten Porsche-Zentrum im kalifornischen Palm Springs (wir berichteten).

"Wir freuen uns, mit dem Piloten in Dortmund Vorreiter für die Weiterentwicklung unseres Vertriebsmodells durch 'Destination Porsche' sein zu können", sagte Alexander Pollich, Geschäftsführer von Porsche Deutschland. Hülpert Automobile sei der richtige Partner für dieses wegweisende Projekt. Der Autobauer hat sich zum Ziel gesetzt, die neue Autohaus-CI bis Ende des nächsten Jahrzehnts in weltweit allen Porsche Zentren auszurollen.

Die Hülpert Gruppe ist einer der größten Autohändler Deutschlands. In vierzehn Betriebsstätten in Dortmund, Unna, Soest, Bergkamen und Recklinghausen werden Kunden von Volkswagen Pkw und Nutzfahrzeuge, Skoda, Audi, Seat sowie Porsche betreut. Im vergangenen Geschäftsjahr verkaufte das Unternehmen rund 16.900 Fahrzeuge. Der Umsatz belief sich auf 477 Millionen Euro. (rp)


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KOMMENTARE


HGS

24.07.2019 - 17:23 Uhr

In der heutigen Zeit eine solche Investition, warum?


Hubertkrischer

24.07.2019 - 17:38 Uhr

Warum müssen Händler in relativ kurzer Zeit immer wieder ihr Erscheinungsbild so kostspielig aktualisieren? Ein Facelift würde es auch tun und die wahren Werte des Autohauses sind doch die kompetenten Mitarbeiter oder.?


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