Die japanischen Autobauer haben nach Produktionseinbußen in Folge eines schweren Erdbebens die Inlandsfertigung im August gesteigert. Wie die fünf größten Autobauer des Landes am Donnerstag bekannt gaben, profitierten sie im Berichtsmonat zugleich von der starken Auslandsnachfrage. Die Nummer eins, Toyota Motor, kurbelte die Inlandsfertigung der Gruppe, zu der auch Hino und Daihatsu gehören, zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 375.512 Einheiten an. Die weltweite Produktion der Gruppe stieg um 6,9 Prozent auf 742.095 Einheiten. Japans zweitgrößter Autobauer Honda Motor steigerte die weltweite Produktion nach eigenen Angaben um 8,4 Prozent auf 311.117 Fahrzeuge, Nissan Motor um 16,7 Prozent auf 267.390 Einheiten. Mitsubishi Motors verbuchte im August sogar ein weltweites Fertigungsplus von 16,9 Prozent auf 109.817 Autos. Einzig Mazda Motor produzierte mit 93.476 Autos 4,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Japans Autobauer hatte Mitte Juli wegen eines heftigen Erdbebens in der Provinz Niigata die Produktionsanlagen für einige Tage aussetzen müssen (wir berichteten). Hauptursache dafür waren die Schäden bei Werken der Riken Corp, einem der großen Zulieferer in Japan für Motorenkomponenten. (dpa)
Japans Autobauer fertigen mehr Autos
Toyota und Co. holen im August Produktionsrückstand nach schwerem Erdbeben wieder auf