Die PremiumZulasser eG (PZeG) stellt sich personell für das wachsende Großkundengeschäft neu auf. Ab sofort unterstützt Nico Aßmann das Vorstandstrio um den Vorsitzenden Florian Cichon als Projektmanager. In der neu geschaffenen Position verantwortet der 49‑Jährige die Begleitung strategischer Themen, das Großkunden‑Management sowie die Meilensteinplanung.
Aßmann kommt von der Volkswagen Automobile Leipzig GmbH, wo er zuletzt die Großkunden‑Zulassungen betreute und bereits mit der Zulassungssoftware PZeG.online gearbeitet hat. Für ihn ist der Wechsel eine logische Weiterentwicklung: "Das System (…) hat mich vom ersten Tag an überzeugt. Aus meiner Erfahrung ist es ein geradezu ideales Werkzeug für die Bearbeitung großer Volumen", sagte er laut einer Mitteilung.
Bislang lag die Anbahnung des Großkundengeschäfts überwiegend bei den 60 Mitgliedsbetrieben der Genossenschaft. Doch die Struktur des Marktes verändert sich. "In der Praxis stellen wir aber fest, dass insbesondere große, überregional tätige Autohäuser ihre Aufträge vor allem an Dienstleister mit bundesweiter Zuständigkeit und Marktbedeutung vergeben wollen. Dafür steht die Marke PremiumZulasser", erklärte Cichon. Die zunehmende Konsolidierung im Handel durch Kooperationen, Fusionen und Nachfolgeübernahmen verschärfe diese Entwicklung zusätzlich.
Die Neuausrichtung sei daher eine Reaktion auf veränderte Marktbedingungen: "Diesem Konsolidierungsprozess tragen wir mit unserer Neuaufstellung Rechnung", so Cichon weiter. Der Vorstand rechnet damit, dass der Bedarf an ausgelagerten Dienstleistungen weiter wächst – insbesondere bei standardisierten Abläufen rund um die Kfz‑Zulassung. Cichon: "Egal welche Instrumente man ihnen an die Hand gibt, Autohäuser wollen sich nicht mehr als unbedingt nötig mit Kfz‑Zulassungen beschäftigen, sondern ihre Zeit besser nutzen."
Aktuell betreut die Genossenschaft rund 6.000 Autohäuser, von denen weniger als fünf Prozent die KI‑gestützte Software PZeG.online selbst einsetzen. Der überwiegende Teil beauftragt weiterhin die Mitgliedsbetriebe – trotz der Möglichkeit, Vorgänge sowohl digital als auch analog einzureichen. Denn nach wie vor werden laut PZeG "fast 90 Prozent aller Vorgänge analog bei den Zulassungsstellen ankommen".