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Neue Best Group: Gemeinsam stark

Die Führung und Mitglieder der Best Group (v.l.n.r.): Jens Heller, Marcus Müller, HansPeter Fink, Frank Müller, Adam Wolfert, Bernd Bauer, Thomas Schmitt, Peter Grampp, Jürgen Ruchti und Klemens Käsmann.
© Foto: Best Group

Das Autogeschäft steckt inmitten einer gewaltigen Transformation. Sich darauf vorzubereiten, fällt vor allem kleineren Händlern schwer. Sieben Traditionsbetriebe aus dem Rhein/Main/Neckar-Gebiet gehen jetzt einen neuen Weg.


Datum:
13.05.2019
1 Kommentare

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Sieben inhabergeführte Autohäuser aus dem Rhein/Main/Neckar-Gebiet gehen die Herausforderungen des digitalen Branchenwandels jetzt gemeinsam an. Die Kfz-Unternehmen Erlenhoff, Fink, Grampp, Günther, Käsmann, Schmitt und Wolfert bündeln seit Jahresbeginn ihre Kräfte in der neuen "Best Group". Die gesamtheitliche Führung hat die Best Auto-Familie mit Stammsitz in Mühlheim übernommen.

Man verstehe den Zusammenschluss als "Aufbruch zu einer neuen Händlerkultur", sagte Gesamtgeschäftsführer Marcus Müller (Autohaus Best), der zusammen mit Jürgen Ruchti (Audi Zentrum Hanau) und Peter Grampp (Autohaus Grampp) die Verantwortung für die Best Group trägt. Mit der Fusion bekomme das altbekannte Motto "Think global, act local" ein neues, junges Gesicht.

Große Marktkraft

Den Angaben zufolge fungiert die Best Group künftig als zentraler Ansprechpartner gegenüber den Herstellern. Gemeinsam stehe man nun für einen Gesamtumsatz von ca. 400 Millionen Euro und 1.200 Mitarbeitern, hieß es. Von dieser Marktkraft sollen die Autohäuser in allen fachspezifischen Angelegenheiten profitieren, gleichzeitig behalten sie ihre unternehmerische Familienidentität. Müller: "Die Autohäuser bewahren für ihre Kunden ihr bekanntes und vertrautes Profil, werden jedoch deutlich marktfähiger und anziehender."

Best Group: Sieben Autohäuser, 400 Millionen Euro Umsatz und 1.200 Mitarbeiter
© Foto: Best Group/Montage

Entwickelt wurde das innovative Fusionsprinzip von der APM AG. Die Best-Group-Autohäuser sind langjährige Partner der Verbundgruppe aus Overath. "Wir sehen (…) seit langem die Herausforderungen, mit denen Hersteller und Markt unabhängige familiengeführte Autohäuser konfrontieren. Daher war es unser Anliegen, ein neues zukunftsfähiges Modell, das die Unternehmenssituation des Einzelnen revolutioniert, mit und für unsere Partner zu entwickeln", erklärte APM-Vorstand Jens Heller der Mitteilung zufolge. Das sogenannte "APM Coin"-Modell sei erstmals umgesetzt worden.

Der Autohaus-Verbund APM wurde 2003 gegründet. Aktuell profitieren über 30 Partnerunternehmen mit mehr als 80 Betriebsstätten und 3.500 Mitarbeitern von Rahmenverträgen mit Lieferanten, Banken und Dienstleistern. Zum Portfolio gehören auch verschiedene Fortbildungen und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch. (rp)

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KOMMENTARE


Carajan

13.05.2019 - 17:46 Uhr

Die haben Mut, Hut ab!!! 7 Betriebe mit völlig verschiedenen Unternehmenskulturen, aber für im wesentlichen einen globalen Hersteller bündeln ihre Vertriebsaktivitäten. Aber es bleibt spannend, ob sich dieses Konzept auch über einen längeren Zeitraum Bestand haben wird und ob bei den Investitionen für die automobile Zukunft alle an einem Strang ziehen werden.,


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