Heinz-Dieter Tiemeyer: Neue Marken, neuer Spielraum
Heinz-Dieter Tiemeyer und seine Autohausgruppe spielen ganz oben mit im deutschen Autohandel. Damit das so bleibt, setzen die Bochumer verstärkt auf neue Marken außerhalb des Volkswagen-Konzerns.
Deutsche Autos stehen weltweit immer noch für höchste Qualität. Und mit ihnen hat sich die Tiemeyer Gruppe mit Hauptsitz in Bochum zu einem der größten Handelsunternehmen in Deutschland entwickelt. Parallel dazu verfolgen die Bochumer eine Strategie der kontinuierlichen Expansion - und liegen damit im Trend.
"Wir sind ein Konzern, und der Trend zum Wachstum ist der allgemeinen Entwicklung geschuldet. Denken Sie nur an die Expansion von Van Mossel oder Roger Penske in den deutschen Markt", sagt Heinz-Dieter Tiemeyer. Der Konzerninhaber verweist damit auf die international agierenden Mega-Netzwerke, die bis zu 400 Autohäuser umfassen, und einen immer mehr umkämpften Markt, auf dem Betriebe mit 1.000, 2.000 Mitarbeitenden "ganz schnell mal geschluckt" würden. Das verstärkte Interesse ausländischer Wettbewerber, vor allem aus den Niederlanden, Norwegen oder Schweden, dürfte wohl hauptsächlich mit der immer noch hohen Kaufkraft hierzulande zu tun haben. Dazu kommt die Einwohnerdichte in Deutschland: Allein in der Metropolregion Rhein-Ruhr etwa sind rund 14 Millionen Menschen zu Hause.
Wachstum sichert Existenz
"Wenn Sie sich das enorme Wachstum der großen Gruppen anschauen", so der Vorstandsvorsitzende, "ist absehbar, dass ein Umsatz von zwei Milliarden Euro jährlich zum Referenzwert werden dürfte, wenn man oben mitspielen möchte." Und das tun die Bochumer und haben die Integration weiterer Marken außerhalb des Volkswagen-Konzerns vorangetrieben. Start dieser Entwicklung war die Übernahme der Darmas Gruppe mit der südkoreanischen Marke Hyundai durch die Familie Tiemeyer. Bereits zu dieser Zeit hatte das Management über chinesischen Marken nachgedacht…
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