Volvo Cars hat für die kommenden zwölf Monate 1.200 Neueinstellungen angekündigt und sucht dabei vor allem Ingenieure für Forschung und Entwicklung. Der deutsche Konzernchef Stefan Jacoby begründete die Personalausweitung am Dienstag in Göteborg mit der Notwendigkeit von Neuentwicklungen: "Wir müssen unsere Geschäfte ausweiten, um die Entwicklung von hochgradig konkurrenzfähigen und Kraftstoff sparenden Produkten sowie Technologien zu ermöglichen."
Volvo mit insgesamt 19.500 Beschäftigten ist im vergangenen Jahr vom US-Konzern Ford an Geely in China verkauft worden. Dort sollen ab 2013 erstmals Volvo-Modelle vom Band laufen und die Zahl von zuletzt 375.000 produzierten Wagen (2010) auf Sicht um 200.000 erhöht werden. Jacoby gab an, dass 900 der geplanten 1.200 Neueinstellungen auf Ingenieure entfallen. Schwerpunkt seien dabei unter anderem "massive Investitionen" in neue Kompetenz zur Verbesserung der Brennstoff-Effizienz durch Elektronik.
2010 hat Volvo nach Angaben von Jacoby den Umsatz um 11,6 gesteigert und schwarze Zahlen geschrieben. Beide europäischen Standorte in Torslanda bei Göteborg sowie im belgischen Gent hätten ihr Produktionstempo massiv erhöht. Von den Neueinstellungen sollen 1.000 auf Göteborg und 200 auf Gent entfallen. (dpa)