-- Anzeige --

Studie: Weniger NW-Verkäufe, mehr Kredite

30.03.2010 16:20 Uhr
Studie: Weniger NW-Verkäufe, mehr Kredite
Autokauf: Für acht von zehn Finanzierungskunden ist der Händler Ansprechpartner Nummer eins.
© Foto: GW-trends

Nach Expertenmeinung sind die Verbraucher beim Autokauf nach wie vor überdurchschnittlich verschuldungsbereit. Das Kreditvolumen dürfte demnach trotz sinkender Neuzulassungen stabil bleiben.

-- Anzeige --

Nach Einschätzung von Marktexperten sind die Verbraucher bei der Anschaffung eines neuen Autos nach wie vor überdurchschnittlich verschuldungsbereit. Die Kölner Unternehmensberatung BBE rechnet in diesem Jahr trotz eines massiven Neuzulassungsrückgangs auf 2,7 Millionen Einheiten mit einem stabilen Autokreditvolumen von rund 37 Milliarden Euro. Bis 2015 prognostizieren die Berater aufgrund steigender Verkäufe und Durchschnittspreise sogar einen weiteren Zuwachs auf fast 40 Milliarden Euro. Der Umsatzanteil im NW-Bereich soll dabei von derzeit 58 auf 67 Prozent klettern. Beliebt bei Autokäufern sei als Finanzierungsform vor allem der Ratenkredit – vor der Drei-Wege-Finanzierung und dem Leasing. Parallel zur wachsenden Kreditnachfrage werden sich auch die Marktstrukturen verändern, heißt es in dem jetzt vorgelegten Branchenreport "Auto Finance 2010" weiter. Zwar komme den Herstellerbanken weiterhin die Führungsrolle zu, das Gewicht werde sich jedoch in Richtung unabhängiger Spezialbanken verlagern. Diese Entwicklung gehe vor allem zu Lasten der Universal- und Hausbanken. Die Berater sehen besonders die Autohäuser und die herstellereigenen Banken in der Pflicht. Nach BEE-Einschätzung ist für acht von zehn Finanzierungskunden der Händler der Ansprechpartner Nummer eins für Finanzierungs- und Versicherungsservices "aus einer Hand". (rp)

-- Anzeige --

MEISTGELESEN


-- Anzeige --

STELLENANGEBOTE


-- Anzeige --
KOMMENTARE

Thomas Meier

31.03.2010 - 09:17 Uhr

Mehr als 1,5 Millionen finanzierte Neuwagen in 2010. Wenn man den Leasinganteil der Firmen berücksichtigt, ist der Anteil bei den Privatkäufer noch deutlich höher. Mich persönlich wundert die Bereitschaft zur hohen Verschuldung für ein Fahrzeug, welches einem immensen Wertverlust ausgesetzt ist. Anscheinend ist aber das Geltungsbedürfnis noch hoch genug, um dafür den entsprechenden Preis zu zahlen und auch mal über die eigentliche (Fzg.) Klasse zu gehen. Ein Glück für unsere Branche. Wenn dieses Verhalten sich ändert (was aufgrund des Status Auto nicht so schnell passiert), kann man sich vorstellen, was dies für alle NW am Privatmarkt aufwärts der Kompaktklasse bedeutet.


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --
WEITERLESEN



NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.