Deutsche wollen für ihr nächstes Auto – egal ob neu oder gebraucht – durchschnittlich 16.300 Euro ausgeben. Laut einer aktuellen Mobile.de-Studie ist jeder fünfte, vorwiegend männliche Käufer, bereit, 25.000 Euro und mehr an den Händler zu überweisen. Dagegen schlagen Frauen am liebsten in der Preisklasse zwischen 10.000 Euro und 15.000 Euro zu.
"Die Unterschiede sind eklatant. Wir sehen aber auch, dass annähernd gleich viele Frauen und Männer gerne als nächsten Pkw einen Neuwagen hätten – bei Frauen sind es 37 Prozent und bei Männern 45 Prozent der Befragten", sagte Malte Krüger, Geschäftsführer der Mobile.international GmbH. Zwei Drittel der jüngeren Interessenten (18 bis 29 Jahre) setzt bei 15.000 Euro die Obergrenze. Dagegen muss für ein Drittel der über 50-Jährigen bei 25.000 Euro noch nicht Schluss sein muss.
Die gute Nachricht für die Händler: Die Grundsatzfrage nach dem Interesse an einem eigenen Auto beantworteten 70 Prozent der Befragten positiv – trotz des Vormarschs von Carsharing-Angeboten. Selbst die 18- bis 29-Jährigen votieren zu 72 Prozent für ein eigenes Auto. Sie sind sich mit den 50-Jährigen einig. In der mittleren Altersgruppe (30- bis 49-Jährige) können sich zwei Drittel der Befragten nicht vorstellen, ohne eigenes Auto zu leben.
Wenig überrascht dagegen, dass die jüngeren Menschen zu 39 Prozent nach einem Gebrauchtwagen Ausschau halten, während das Interesse der über 50-Jährigen gleichermaßen auf neue wie gebrauchte Autos gerichtet ist. (mid/zwi/rp)
Heinz Kretschmer