Die deutschen Verbraucher sind nach einer Studie nicht bereit, beim Autokauf einen Aufpreis für den Klimaschutz zu zahlen. Für schadstoffarme Hybrid-Fahrzeuge mit einer Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor akzeptiere nur jeder fünfte Autofahrer einen höheren Preis, lautet das Ergebnis einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers (PwC). Schon ein Aufschlag von 1.000 Euro ist demnach ebenfalls jedem fünften Autofahrer zu teuer. "Ohne überzeugendes Marketing und eine konstruktive Unterstützung durch die Politik bleibt die Autoindustrie auf den Kosten für den Klimaschutz sitzen", lautet das Fazit der am Mittwoch veröffentlichten Studie. Die große Mehrheit der Deutschen sei über den Zusammenhang von Kohlendioxid-Emissionen und Treibhauseffekt informiert, doch die wenigsten würden daraus Konsequenzen für das eigene Fahr- und Kaufverhalten ziehen. Die Autohersteller müssten schadstoffarme Technologien zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten und die Käufer durch konsequentes Marketing zum Kauf umweltfreundlicher Fahrzeuge bewegen, lautete die Forderung der Beratungsgesellschaft.
Umfrage: Autokäufer akzeptieren keinen Aufpreis für Klimaschutz
Schon ein Aufschlag von 1.000 Euro ist jedem fünften Kunden zu teuer