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AUTOHAUS Finanzierungsgipfel: So gewinnen Handel und Banken gemeinsam

AUTOHAUS Finanzierungsgipfel
So gewinnen Handel und Banken gemeinsam
Keynote-Speaker Philipp Posselt, Geschäftsführer von VEACT, stimmte die Teilnehmer auf den 1. AUTOHAUS Finanzierungsgipfel ein.
© Foto: Jörg Schwieder

Am Mittwoch ging es in Neufarn um den aktuellen Stand der Digitalisierung bei der Autofinanzierung. Das Fazit: Es herrscht noch Nachholbedarf – und der Handel muss stärker eingebunden werden.

Von AUTOHAUS-Chefredakteur Ralph M. Meunzel

Das Geschäft der Autobanken boomt. Trotz Digitalisierung, Internetverkauf, prognostizierter Tod des Autohauses, Umwelthilfe und Fahrverbote wird die Mehrzahl der über zehn Millionen Neu- und Gebrauchtwagen pro Jahr mit einer Finanzdienstleistung abgedeckt. Für den Großteil der Geldinstitute ist der Handel der wichtigste Ansprechpartner und Point-of-sale. Das drückt sich auch in der gegenseitigen Wertschätzung aus. Die Zufriedenheit des Handels mit den Captives (Hersteller) und Non-Captives (unabhängige Banken) ist im Schnitt immer höher als die Zufriedenheit der Händler mit ihrem Hersteller oder Importeur.

Genau das Verhältnis zwischen den Protagonisten Banken und Autohandel stand im Mittelpunkt des 1. AUTOHAUS Finanzierungsgipfel am Mittwoch in Neufarn bei München. Die Veranstaltung hat den AUTOHAUS Finanzkongress ersetzt und sich damit wesentlich stärker für den Handel geöffnet. Unter dem Motto "Finanzierung 4.0 – so gewinnen Handel und Banken gemeinsam" moderierten Patrick Neumann, stellvertretender Chefredakteur AUTOHAUS, und Norbert Irsfeld, CEO Prudentes Management, die Themen zum aktuellen Stand der Digitalisierung bei der Autofinanzierung.

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AUTOHAUS Finanzierungsgipfel 2019
AUTOHAUS BankenMonitor 2019AUTOHAUS BankenMonitor 2019AUTOHAUS BankenMonitor 2019

Die Teilnehmer waren sich einig, dass man hier einerseits noch nicht soweit ist, andererseits der Handel und die Verkäufer stärker mitgenommen bzw. eingebunden werden müssen. Neue oder auch weiterentwickelte Produkte und Businessmodelle wie Auto-Abo und Carsharing klopfen allerdings schon an der Tür und erfordern eine Reaktion, um Disruptoren möglichst davon abzuhalten, das vermeintlich sichere Geschäft anzugreifen oder zu gefährden.

Offen für den Online-Kauf

Dass der Kunde für die Digitalisierung im Autokauf anfällig ist und sich durchaus vorstellen kann, künftig im Netz zu kaufen, ist Realität. Das belegt auch die jüngste AUTOHAUS/Targobank-Studie 2019 zum "Verkäufer der Zukunft", deren erste Ergebnisse Markus Häring, Ressortleiter Automotive Sales Finance Cooperations und Leasing, exklusiv den Teilnehmern präsentierte. Demzufolge können sich 29 Prozent der Käuferinnen und 53 Prozent der Käufer vorstellen, ihren Neuwagen direkt im Internet zu kaufen. Auf diese Anforderungen müssen Banken und Handel also eine Antwort finden. Weitere Erkenntnis: Die Digitalisierung der letzten Meile beim Kauf im Autohaus erfordert einfache IT-Lösungen.

Der AUTOHAUS Finanzierungsgipfel wurde unterstützt von DAD Deutscher Auto Dienst, Mobile.de und Yareto. Im Anschluss an den Fachkongress wurden die Sieger des AUTOHAUS BankenMonitors 2019 ausgezeichnet. Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag bei autohaus.de!

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