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Audi-Chef: Keine weitere Staatshilfe für Autohersteller nötig

Audi-Chef Markus Duesmann hat sich gegen eine weitere staatliche Förderung für Autofirmen ausgesprochen.
© Foto: picture alliance/Peter Kneffel/dpa

Audi-Chef Markus Duesmann hat sich in einem Interview gegen eine weitere stattliche Förderung für Autohersteller ausgesprochen. Die Corona-Krise nage an den Gewinnen, aber fast alle Firmen könnten überlegen.


Datum:
04.01.2021
2 Kommentare

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Audi-Vorstandschef Markus Duesmann hält weitere staatliche Förderung für Automobilhersteller für nicht angemessen. Die Corona-Krise nage an den Gewinnen in der Branche, sagte Duesmann der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). "Aber fast alle Firmen - Hersteller wie Zulieferer - können überleben", sagte der Manager. Die von der Corona-Pandemie verursachten Einschnitte in der Gastronomie oder der Kultur seien viel schlimmer. "Das tut mir super weh. Das ist tragisch. Tragisch ist nicht, dass wir zehn Prozent weniger Umsatzvolumen haben", sagte der Audi-Chef der Zeitung.

Duesmann zeigte sich in dem Interview nicht als großer Freund der umstrittenen Stadtgeländewagen. "Ich brauche keinen SUV, fahre keinen", sagte er. Die großen Fahrzeuge wirkten in engen Innenstädten eher deplatziert. Audi entwickle neue Fahrzeugkonzepte, die weniger wuchtig seien. (dpa)

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KOMMENTARE


Memel

05.01.2021 - 09:09 Uhr

Ja so ein RSQ8 ist ja auch sehr Dezent;)


Detlef Rüdel

05.01.2021 - 17:07 Uhr

@Herr Duesmann, diese Worte aus höchster Stelle, aus Ihrem Munde zu hören, ist unglaublich. Ja, Sie haben recht, die Brange braucht keine weitere - zusätzliche - Staatliche, durch den Steuerzahler subventionierte Unterstützung. Die Verbände der Hersteller - Importeure, sollten an Ihre Hersteller herantreten, um hier die entsprechende Unterstützung, für ihr Unternehmen zu erhalten. Jahrelang, wurden zweistellige Renditen durch die Hersteller/Importeure generiert. Jetzt ist es an der Zeit, von diesem Gewinn etwas davon, an ihre Partner zurück zugeben. Wenn nicht jetzt, wann dann? Immer nur nachdem Staat zu rufen, ist das falsche Signal. Darüber hinaus wäre dass, auch das richtige Signal gegenüber der Politik. Partnerschaft, zeigt sich gerade in der Not, hier sollte und muss der Hersteller / Importeur, dicht an der Seite seiner Partner stehen. Schließlich haben die Vertragspartner, über viele Jahre investiert, weil es von Ihnen gemäß der Verträge verlangt wurde. Hier, wurde auch nie darauf Rücksicht genommen, ob der eine, oder andere Partner in der Lage war bzw. Ist diese Investition zu tätigen.


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