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Autozulieferer: Industriegeschäft bremst Schaeffler

28.08.2013 06:04 Uhr
Schaeffler-Gruppe
Schaeffler hat seine Umsatzerwartung zurückgeschraubt.
© Foto: Michael Urban/ddp

Beflügelt vom guten Vorjahresgeschäft wollte der Autozulieferer seinen Umsatz in diesem Jahr um vier Prozent steigern. Von diesem Ziel haben sich die Franken nun verabschiedet.

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Nach einer Auftragsflaute im Industriegeschäft hat Schaeffler seine Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr 2013 etwas zurückgeschraubt. Der fränkische Wälzlager-Hersteller rechnet jetzt nur noch mit einem zweiprozentigen Umsatzwachstum bis zum Jahresende, gab das Unternehmen am Mittwoch bei der Veröffentlichung seiner Halbjahreszahlen bekannt. Ursprünglich wurde mit einem vierprozentigen Plus gerechnet.

Der Umsatz dürfte damit in diesem Jahr bei etwa 11,35 Milliarden Euro liegen, sagte ein Schaeffler-Sprecher. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern hält der Autozulieferer dagegen an seiner Prognose von rund 1,47 Milliarden Euro fest. Im Jahr 2012 hatte das Internehmen einen operativen Gewinn von 1,41 Milliarden Euro ausgewiesen.

Die Auftragsflaute bei Industrielagern hatte der Konzern schon im ersten Halbjahr deutlich zu spüren bekommen. Bis Ende Juni machte das Unternehmen mit 5,614 Milliarden Euro rund 0,7 Prozent weniger Umsatz als im guten ersten Halbjahr 2012. Der operative Gewinn schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent auf 724 Millionen Euro.

Autosparte im Plus

Dabei entwickelten sich allerdings die beiden Sparten Automotive und Industrie höchst unterschiedlich. Während der Umsatz der Autosparte bis Ende Juni um gut sechs Prozent auf 4,076 Milliarden Euro zulegte, brachen die Erlöse des Industriebereichs um 13,5 Prozent auf knapp 1,54 Milliarden Euro ein.

Wie andere Firmen der Branche leide auch der Schaeffler-Industriebereich darunter, "das bei der Industrie die Konjunktur noch nicht so richtig angesprungen ist", sagte der Firmensprecher. "Vor allem unsere Erwartungen in den asiatischen Markt sind nicht eingetroffen", fügte er hinzu. Schaeffler habe in den ersten sechs Monaten die Zurückhaltung bei Ausrüstungsinvestitionen zu spüren bekommen. (dpa)

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