Audi hält trotz der trüben Aussichten für den US-Automarkt an seinen Absatzplänen für dieses Jahr fest. "Für das Geschäftsjahr 2008 ist der Audi Konzern zuversichtlich, das Ziel von mehr als einer Million verkaufter Fahrzeuge zu erreichen", teilte die Volkswagen-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Auch Umsatz und Ergebnis sollen wie geplant weiter zulegen. Im vergangenen Jahr hatte Audi 964.200 Autos verkauft. Der Umsatz war im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Prozent auf 33,6 Milliarden Euro gestiegen, der operative Gewinn von 2,0 auf 2,7 Milliarden Euro. In den ersten drei Monaten dieses Jahres kletterte das operative Ergebnis dank des schwungvollen Geschäfts in Asien und Osteuropa sowie Kosteneinsparungen im Vergleich zum Vorjahr um gut 28 Prozent auf 514 Millionen Euro. Der Umsatz gab wegen des schwachen US-Dollar aber nach und sank von 8,7 auf 8,3 Milliarden Euro. Die Zahl der Auslieferungen lag im Audi-Konzern mit 314.465 leicht über Vorjahresniveau. Die Marke Audi kam auf gut 251.000 Auslieferungen und damit etwa 3.000 mehr als im Vorjahr. Insgesamt sei dieses Jahr mit einer positiven Entwicklung der weltweiten Nachfrage zu rechnen, teilte das Unternehmen weiter mit. Für Wachstum sollen vor allem Länder wie China, Indien oder Russland sorgen. Weniger gut sieht es dagegen auf den etablierten Märkten in Übersee, Westeuropa und Japan aus. (dpa)
Erstes Quartal: Audi verdient mehr
Dank eines schwungvollen Geschäfts in Asien und Osteuropa sowie Kosteneinsparungen stieg das Betriebsergebnis im ersten Quartal um mehr als ein Viertel. Die Erlöse gaben wegen des schwachen Dollar aber nach.