Facelift für den Crossover: Kia bringt den XCeed auf Kurs

29.05.2026 06:33 Uhr | Lesezeit: 3 min
AUTOHAUS Redakteur Timo Bürger hat bereits eine Blick auf den Kia XCeed werfen dürfen.
© Foto: Alexander Herold/Kia

Kia schärft den XCeed nach: Der kompakte Crossover erhält eine markantere Front, ein neues Panoramadisplay und mehr Komfort.

Modelle im C-Segment und vor allem im C-SUV-Umfeld gehören weiterhin zu den gefragtesten Fahrzeugen in Europa. Kein Wunder also, dass Kia in dieser Klasse breit aufgestellt ist. Neben dem Bestseller Sportage, dem neuen K4 als Ceed-Nachfolger samt Kombivariante, dem neuen Seltos sowie den Elektro-Modellen EV3 und EV4 bekommt nun auch der XCeed eine gründliche Überarbeitung.

Optisch fällt vor allem die neu gestaltete Front ins Auge. Motorhaube, Stoßfänger, Kühlergrill und unterer Lufteinlass wurden überarbeitet, ebenso Scheinwerfer und Tagfahrlicht. Letzteres trägt nun die markentypische "Star Map"-Grafik. Insgesamt wirkt der XCeed dadurch kraftvoller, moderner und stimmiger als bisher.

Durch den um 15 Millimeter verkürzten Frontüberhang schrumpft die Fahrzeuglänge auf 4,38 Meter. Das soll den kompakten Crossover noch handlicher machen. Beim Nutzwert bleibt dagegen alles beim Alten: Das Kofferraumvolumen beträgt weiterhin 426 Liter.


Kia XCeed (2027)

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Angetrieben wird der serienmäßig frontgetriebene XCeed von verschiedenen Turbobenzinern. Den Einstieg bildet der 1.0 T-GDI mit 85 kW/115 PS, der serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Alternativ wird diese Motorisierung auch als Mildhybrid angeboten, dann in Verbindung mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe. Darüber hinaus stehen zwei Varianten eines 1,6-Liter-Vierzylinders mit 110 kW/150 PS beziehungsweise 132 kW/180 PS zur Wahl. Beide sind serienmäßig an das DCT7 gekoppelt.

Mehr Komfort verspricht Kia außerdem durch eine überarbeitete Hinterradaufhängung sowie eine weitere Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen. Davon sollen besonders die Fondpassagiere profitieren. Für den Fahrer wurde die Fahrmoduswahl optimiert: Die Modi „Normal“ und „Sport“ wurden neu abgestimmt und sollen sich nun deutlicher voneinander unterscheiden.


Kia K4 Sportswagon

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Auch im Innenraum hat Kia nachgelegt. Das neu gestaltete Armaturenbrett wird vom großen Panoramadisplay geprägt, das digitales Kombiinstrument und Infotainment- beziehungsweise Navigationssystem nahtlos miteinander verbindet. Beide Bildschirme messen jeweils 12,3 Zoll. Ebenfalls neu sind Lenkrad, Schaltknauf, Lüftungsdüsen und Türverkleidungen.

Unterhalb des Touchscreens sitzt nun eine „Multi Mode“-Bedieneinheit. Über zwei Drehregler und Sensortasten lassen sich wichtige Infotainment- und Klimafunktionen direkt steuern, ohne dass sich der Fahrer durch tiefe Menüstrukturen tippen muss.

Der Produktionsstart des überarbeiteten Kia XCeed im europäischen Werk in Zilina in der Slowakei ist für den 29. Mai geplant. Wann das Modell auf den Markt kommt, will Kia zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Preise wurden bislang ebenfalls noch nicht genannt.


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